Hamburg

Medizinische Versorgung

Die medizinische Versorgung in den Zentralen Erstaufnahmen funktioniert nach Auskunft von Fördern & Wohnen jetzt deutlich besser als noch vor einigen Wochen. Nach einem Aufruf von Gesundheitsbehörde und Ärztekammer könne man mit auf Honorarbasis beschäftigten Medizinern an mehreren Standorten zusätzliche Sprechstunden anbieten.

Die Situation hatte sich zugespitzt, nachdem mehrere Bundesländer einen Aufnahmestopp verhängt hatten. Dadurch verblieben mehr Flüchtlinge in Hamburg und mussten hier ärztlich untersucht und versorgt werden. Außer dem Ausbruch von Krätze vor kurzem im Jenfelder Moorpark gab es nach Auskunft des NDR seit Anfang 2014 bislang 38 Fälle von Hepatitis B, 31 Fälle von Tuberkulose und 12 Masern-Erkrankungen.