Ex-Finanzsenator FRigge

Gericht rollt CDU-Spendenaffäre auf

Mainz/Hamburg. Das Landgericht Mainz befasst sich am 25. September erneut mit der rheinland-pfälzischen CDU-Affäre um illegale Wahlkampffinanzierung. Im Zivilverfahren geht es um die Schadenersatzforderung der CDU in Höhe von 770.000 Euro gegen Hamburgs Ex-Finanzsenator Carsten Frigge. In der Affäre ging es um die Bezahlung von Beraterhonoraren im Landtagswahlkampf 2005/2006. Das Gericht verurteilte den früheren CDU-Landeschef Christoph Böhr zu 22 Monaten Haft, Frigge erhielt eine Geldstrafe von 30.000 Euro. Frigge hatte eine Straftat stets bestritten und vergeblich Revision eingelegt.