Straßenfest

Tag des Weißen Dinners in sechs Hamburger Stadtteilen

Winterhude, Ottensen und Harburg stehen schon länger fest, doch nun wollen immer mehr Orte bei dem Picknick in Weiß Ende August mitmachen.

Hamburg. Am 29. August wird es wieder weiß in Hamburg: Denn dann findet das bekannte Sommerevent "Tag des Weißen Dinners" in der Hansestadt statt. In insgesamt sieben Stadtteilen wird das Picknick organisiert: Länger stehen bereits die Veranstalter in Winterhude, Ottensen und Harburg fest, dazugekommen sind nun noch Alsterdorf, Groß Borstel, Neugraben und Bergedorf. "Auch in Ahrensburg, Eimsbüttel und Neustadt gibt es Überlegungen", so Mitorganisatorin Melanie-Gitte Lansmann vom Citymanagement Harburg e.V. Interessierte Stadtteile werden gebeten, sich bei den Organisatoren zu melden.

Nach dem Ausscheiden von Hauptorganisatorin Manon Dunkel war monatelang unklar gewesen, wie es mit dem Weißen Dinner in Hamburg weitergeht. Nun soll aber am 29. August von 17 bis 24 Uhr gepicknickt werden. In Harburg soll das "Diner en Blanc" wieder am Ufer des Außenmühlenteichs stattfinden, in Ottensen voraussichtlich in Neumühlen und in Winterhude am Winterhuder Kai. Im vergangenen Jahr waren insgesamt 4000 Menschen komplett in Weiß gekleidet in 13 Stadtteilen zusammengekommen.

An ein paar Regeln müssen sich Organisatoren und Besucher des Weißen Dinners halten: Die Veranstaltung muss komplett werbefrei bleiben: Es darf keine Verkaufsstände, Produktplatzierungen, Werbebanner, Promotion-Aktionen geben und es dürfen keine Flyer verteilt werden. Außerdem ist natürlich komplett weiße Kleindung Pflicht - einzige Ausnahem sind die Schuhe. Die Teilnahme am Weißen Dinner ist kostenlos, jeder kann einfach einen Tisch mit weißer Tischdecke, Stühle und einen gefüllte Picknick-Korb mitbringen und einen geselligen Abend mit Bekannten aus der Nachbarschaft erleben. Oder - so zumindest der Wunsch - Kontakte zu anderen Dinner-Teilnehmern knüpfen - ganz ohne Bierbuden und Promotion-Aktionen. Weiße Deko ist ebenso erwünscht wie Wunderkerzen und Müllbeutel, um die Orte so sauber zu verlassen, wie man sie vorgefunden hat.