Warnstreik

Mitarbeiter in Hamburger Großhandel legen Arbeit nieder

Die Gewerkschaft Verdi will mit dem Warnstreik den Druck auf die Arbeitgeber erhöhen (Symbolbild)

Die Gewerkschaft Verdi will mit dem Warnstreik den Druck auf die Arbeitgeber erhöhen (Symbolbild)

Foto: Peter Endig / dpa

Zunächst wird in drei Betrieben bis zum Mittag gestreikt. Parallele Kundgebung soll es laut einer Sprecherin nicht geben.

Hamburg. Mitarbeiter im Hamburger Großhandel sind am Dienstagmorgen in einen Warnstreik getreten. In drei Betrieben legten die Angestellten bis zum Mittag die Arbeit nieder, teilte eine Verdi-Sprecherin mit. Die Gewerkschaft hatte sie zum Streik aufgerufen, da sie das aktuelle Tarifangebot der Arbeitgeber für den Groß- und Außenhandel für unzureichend hält. Mit dem Ausstand will Verdi den Druck auf die Arbeitgeber erhöhen. Kundgebungen werde es am Dienstag nicht geben, hieß es.

Verdi fordert für die 50.000 Beschäftigten im Hamburger Groß- und Außenhandel 5,5 Prozent mehr Lohn und Gehalt. Die Arbeitgeber bieten rückwirkend zum 1. Mai 2,0 Prozent mehr und ein Jahr später 1,5 Prozent plus. Gleichzeitig geforderte längere Öffnungszeiten an Samstagen, Heiligabend und Silvester sowie die Abschaffung der Samstagszulage lehnt Verdi ab. Die nächste Verhandlungsrunde ist für den 16. Juni terminiert.