Altstadt

Behindertensport-Aktionen vor dem Rathaus werben für Inklusion

„Tag ohne Grenzen“ – Besucher können mitmachen und testen

Altstadt.  Mit einem Rollstuhlbasketball-Turnier der Hamburger Schulen hat am Freitag der erste Aktionstag des Behindertensports auf dem Hamburger Rathausmarkt begonnen. Der „Tag ohne Grenzen“ will mit Sport, Spaß und Informationen dazu beitragen, Berührungsängste zwischen Menschen mit und ohne Behinderung abzubauen, wie die Veranstalter mitteilten. 150 Sportler mit und ohne Behinderung zeigen bis Sonnabend ihr Können. Auf dem Rathausmarkt ist dazu eine Zeltlandschaft mit Basketballfeld, Skatepark und Zuschauertribünen aufgebaut worden.

Nach den Worten von Innen- und Sportsenator Michael Neumann (SPD) ist die Veranstaltung ein „wichtiger Impuls“ für Hamburgs Bewerbung um die Olympischen und Paralympischen Spiele 2024. Prominenter Besucher war Bürgermeister Olaf Scholz (SPD).

Ingrid Körner, Senatskoordinatorin für die Gleichstellung behinderter Menschen, begrüßte als Schirmherrin die „Inklusionsfackel“, die auf ihrem Weg durch alle deutschen Landeshauptstädte Station in Hamburg machte. Die „Inklusionsfackel“ soll für eine bundesweit bessere Vernetzung von Inklusionsaktiven sorgen. „Menschen, die etwas bewegen wollen, kommen gemeinsam besser ans Ziel“, sagte Körner. Wichtig sei, dass jeder seine Fähigkeiten einsetzen kann und so zum Gelingen der Aktion beiträgt.

Am Sonnabend beginnt um 13 Uhr das Hockey-Spiel Hamburg gegen Barmstedt mit Elektro-Rollstühlen. Demonstriert werden Floorball und Rollstuhl-Tennis. Besucher können Fecht-Simulator, Boccia Sportschießen-Simulator und Rollstuhl-Parcours testen. Ausgestellt werden Rollstühle, Handbikes und ein paralympisches Segelboot. Dazu bietet die Alsterdorf-Werkstatt mehrere Gebärden-Workshops an. Zu den Veranstaltern zählen Berufsgenossenschaften, Unfallkassen und die Deutsche Gesetzliche Unfallversicherung. Organisiert wird der Tag vom Deutschen Rollstuhl-Sportverband.