Branchentreff

Hamburg begrüßt 700 Hafenchefs zur Welthafenkonferenz

Die Häfen, wie hier der Waltershofer Hafen in Hamburg, müssen sich auf größere Schiffe einstellen, die mehr Ladung transportieren

Die Häfen, wie hier der Waltershofer Hafen in Hamburg, müssen sich auf größere Schiffe einstellen, die mehr Ladung transportieren

Foto: Getty Images/Vetta

Hafenchef Jens Meier begrüßt heute 700 Hafenchefs aus der ganzen Welt in der Stadt. Der Grund: Die Welthafenkonferenz.

Hamburg. Große Ehre für die Hafenstadt Hamburg. Von heute an werden rund 700 Hafenchefs an der Elbe erwartet. Grund ist die Welthafenkonferenz, die das erste Mal seit 30 Jahren wieder in Hamburg stattfindet. Pünktlich zum Auftakt dieses für die Branche so wichtigen Treffens stellte Hamburgs Hafenchef Jens Meier im Abendblatt-Interview klar, dass die Terminals in der Lage sind, nach der Elbvertiefung die Riesenschiffe an der Elbe zu be- und entladen. „Für uns ist die Hafenkonferenz eine einmalige Chance, den Experten aus aller Welt zu zeigen, dass Hamburg bereit ist für die ganz großen Schiffe“, sagte der Chef der Hamburg Port Authority (HPA).

Meier zeigte sich insgesamt zufrieden mit der Situation im Hamburger Hafen. „Unser Hafen genießt international einen sehr guten Ruf. Nicht nur was innovative Technologien angeht“, so der HPA-Chef. Als Problemfeld sieht er die lange Dauer von notwendigen Verkehrsprojekten. „Der Ausbau der Infrastruktur braucht Zeit. Fahrrinnenanpassung, zusätzliche Bahntrassen im Hinterland und der Weiterbau der Autobahn 26 sind nur einige von vielen Stichpunkten“, so Meier. Im Hafen selbst gehe es vor allem darum, die Abläufe insgesamt zu optimieren, um im internationalen Wettbewerb bestens aufgestellt zu sein.