Hamburg-Horn

Zigarettenschmuggler versteckt sich in leeren Kartons

Die Zollfahndung hat einen in Norddeutschland agierenden Schmugglerring aufgedeckt. Rund eine halbe Million Zigaretten beschlagnahmt.

Hamburg. Nach umfangreichen Ermittlungen hat die Hamburger Zollfahndung einen in Hamburg und Bremen agierenden Zigarettenschmugglerring aufgedeckt. Mehr als eine halbe Million unversteuerte Zigaretten wurden beschlagnahmt.

Die Hamburger Staatsanwaltschaft hatte die Durchsuchungsmaßnahmen in Hamburg, Bremen und Wittenburg (Mecklenburg Vorpommern) angewiesen.

Den Großteil hatte ein 50-jähriger Hamburger in einer Kleingartensiedlung in Hamburg-Horn versteckt. Als die Zollfahnder dort eintrafen, fanden sie in der Garage außer den Zigaretten auch einen weiteren Tatverdächtigen, der sich dort in leeren Kartons versteckt hielt.

Bei einer anschließenden Durchsuchung seiner Wohnung in Wandsbek konnten 10.000 Euro Bargeld sichergestellt werden. Die Durchsuchungen bei einem 38-jährigen Bremer und einem als Kurier fungierenden 29-Jährigen aus Wittenburg führten zum Auffinden von weiteren 14.000 Zigaretten.

Bei den Zigaretten handelt es sich um unterschiedlichste Marken. Der Steuerschaden der beschlagnahmten Menge beläuft sich auf rund 120.000 Euro. Der gesamte Tatumfang dürfte wesentlich höher sein. (HA)