Hamburg

Polizei erwischt 227 Rotlichtsünder bei Verkehrskontrolle

Bei einer Großkontrolle am Mittwoch hat die Hamburger Polizei insgesamt 227 Rotlichtsünder erwischt (Archivbild)

Bei einer Großkontrolle am Mittwoch hat die Hamburger Polizei insgesamt 227 Rotlichtsünder erwischt (Archivbild)

Foto: HA / A.Laible

Keine Fahrerlaubnis, Telefon am Steuer, Drogen: Bei der Kontrolle wurden diverse Verstöße festgestellt. Fahrverbot für elf Rotlichtsünder.

Hamburg. Bei einer großangelegten Verkehrskontrolle in Hamburg am Mittwoch hat die Hamburger Polizei 227 Auto- und Motorradfahrer erwischt, die bei Rot über die Ampel fuhren. Elf von ihnen müssen mit einem Fahrverbot rechnen, da die Ampel bereits länger als eine Sekunde Rot zeigte. Auch drei Fahrradfahrer fuhren bei Rot. Über den ganzen Tag kontrollierten insgesamt 163 Polizisten 426 Fahrzeuge und 439 Personen.

Insgesamt stellten die Beamten folgende weitere Verstöße fest: 84 Fahrer telefonierten während der Fahrt mit ihrem Handy (der Verstoß wird mit einem Bußgeld von 60 Euro und einem Punkt geahndet), drei Personen fuhren ohne Fahrerlaubnis, 35 Menschen waren nicht angeschnallt, zudem gab es sieben Beanstandungen an den Fahrzeugen beziehungsweise nicht mitgeführte Papiere.

Bei einem 32-jährigen Touareg-Fahrer besteht der Verdacht, dass er beim Fahren unter Drogen stand. Zudem war er nicht mehr im Besitz eines Führerscheins. Eine Blutprobe wurde entnommen und die Weiterfahrt untersagt.

Ein 22-jähriger Audi-Fahrer war auf der Autobahn A1 in Höhe des Tunnels Moorfleet mit Tempo 157 unterwegs. obwohl dort nur 80 km/h zulässig sind. Ihn erwarten 600 Euro Bußgeld, drei Monate Fahrverbot und zwei Punkte im Fahreignungsregister.

Die Polizei Hamburg kündigte an, weiterhin Kontrollen mit unterschiedlichen Schwerpunkten durchzuführen, um die Hauptunfallursachen, wie die Überschreitung der zulässigen Höchstgeschwindigkeiten, Rotlichtverstöße und Fahren unter Alkohol-und Drogeneinfluss, zu bekämpfen. (HA)