Hamburg

Mittelstand erwartet Wachstum durch Digitalisierung

Laut einer Studie der Commerzbank erwartet weit mehr als die Hälfte der Unternehmen für die nächsten fünf Jahre generell substanzielles Wachstum

Laut einer Studie der Commerzbank erwartet weit mehr als die Hälfte der Unternehmen für die nächsten fünf Jahre generell substanzielles Wachstum

Foto: dpa Picture-Alliance / Jens Kalaene / picture alliance / ZB

Eine breite Mehrheit der Hamburger Unternehmer sieht in der Digitalisierung eine „große Chance für den Industriestandort Deutschland“.

Hamburg. Mittelständler aus Hamburg haben das Potenzial der Digitalisierung erkannt. Eine breite Mehrheit von 86 Prozent der Unternehmer und Manager sieht in der zunehmenden Digitalisierung eine „große Chance für den Industriestandort Deutschland,“ sagt Uwe Borges, Niederlassungsleiter Mittelstand bei der Hamburger Commerzbank. Weit mehr als die Hälfte der Unternehmen (61 Prozent) erwartet laut einer Studie der Bank für die nächsten fünf Jahre generell substanzielles Wachstum. Bereits jede fünfte Firma in Hamburg zählt zu den digitalen Vorreitern.

Im Auftrag der Initiative UnternehmerPerspektiven hat TNS Infratest deutschlandweit Führungskräfte der ersten Ebene in 4000 mittelständischen Unternehmen befragt, davon 119 in Hamburg. Allerdings verhält sich die Mehrheit der Hamburger Unternehmen in puncto Digitalisierung eher abwartend: 61 Prozent der Befragten räumen ein, dass der Mittelstand das Thema derzeit noch eher vernachlässige. Zwei Drittel der Befragten bewegen sich nach eigenem Bekunden in Märkten, die durch ausgereifte Produkte und Dienstleistungen, starken Verdrängungswettbewerb und immer kürzere Produkt- und Innovationszyklen gekennzeichnet sind.

Wichtige Herausforderungen sind aus Sicht der Firmen in dieser Situation eher die Entwicklung von Produkt- und Dienstleistungsinnovationen sowie die Kostenreduktion, wie 38 bis 40 Prozent der Befragten angaben.

„Mut zum Ausprobieren ist das beste Rezept, um den digitalen Wandel im Unternehmen erfolgreich zu managen“, sagt Borges.