Flügelstreit

AfD-Chef Kruse befürchtet Spaltung der Partei

Hamburg. Im Flügelstreit der Alternative für Deutschland (AfD) hält der Hamburger Parteichef Jörn Kruse eine Einigung zwar noch für möglich, ebenso aber auch eine Spaltung. Kruse, der sich dem Gründungsaufruf der bürgerlich-liberalen Initiative „Weckruf 2015“ um den Bundesvorsitzenden Bernd Lucke angeschlossen hat, sagte der „Welt“, würde die andere Seite sich im Juni auf dem Bundesparteitag in Kassel durchsetzen, wäre das „das Ende für unsere Partei“. Er befürchte: „Die Mehrheit für die andere Seite um Gauland und Petry ist bereits eine ausgemachte Sache.“