Taxi-Konkurrent

Umstrittener Mitfahrdienst Uber plant Neustart mit uberX

Der umstrittene Fahrdienstvermittler Uber will in Frankfurt, Hamburg, Düsseldorf, München und Berlin neu durchstarten

Der umstrittene Fahrdienstvermittler Uber will in Frankfurt, Hamburg, Düsseldorf, München und Berlin neu durchstarten

Foto: Wolfram Kastl / dpa

Der Fahrdienst-Service uberX ist angeblich an die bestehenden Regulierungsvorschriften in Deutschland angepasst. Start auch in Hamburg.

Frankfurt/Berlin/Hamburg. Der umstrittene Fahrdienstvermittler Uber geht mit dem neuen Service uberX zurück auf Los: Das neue Angebot sei an die bestehenden Regulierungsvorschriften in Deutschland angepasst, teilte der Taxi-Konkurrent mit. Starten soll uberX am Dienstag in Frankfurt, Hamburg, Düsseldorf und München, in Berlin werde uberX in wenigen Wochen verfügbar sein.

Alle Fahrer der neuen Vermittlungsplattform besitzen demnach eine Konzession nach dem Personenbeförderungsgesetz. Das war bislang einer der Hauptkritikpunkte der Taxibranche, die die Beförderung ohne entsprechenden Schein als wettbewerbsverzerrend moniert hatte. Das Landgericht Frankfurt hatte den Dienst UberPop, mit dem das Unternehmen Kunden an private Fahrer vermittelt, deutschlandweit für rechtswidrig erklärt.

Alle Fahrzeuge seien zudem offiziell als Mietwagen zugelassen und entsprechend versichert, teilte Uber mit. Uber will direkt mit Partnern zusammenarbeiten, die selbst über eine Flotte verfügen und mehrere Fahrer beschäftigen. Trotz der Anpassungen an geltendes Recht wolle Uber preislich die Durchschnittstarife um bis zu 20 Prozent unterbieten.

Uber hatte seinen Service in den fünf Großstädten Frankfurt, Berlin, Hamburg, München und Düsseldorf angeboten. In all diesen Städten sind Behörden oder Gerichte gegen Uber vorgegangen. (dpa/HA)