Eimsbüttel

Wirt soll Leitungswasser als Mineralwasser verkauft haben

Über zwei Jahre hinweg soll der Gastronom ein Geschäft mit dem falschen Mineralwasser gemacht haben. Jetzt steht er vor Gericht.

Hamburg. Ein Eimsbütteler Gastronom steht ab kommendem Montag vor Gericht, weil er in seiner Gastwirtschaft am Heußweg über zwei Jahre hinweg Leitungswasser als Mineralwasser verkauft haben soll. 1,90 Euro pro Glas (0,2 Liter) bzw. 3 Euro pro Karaffe (0,5 Liter) soll er für das vermeintliche Mineralwasser verlangt haben. Ihm wird ein Verstoß gegen das Lebensmittel- und Futtermittelgesetzbuch vorgeworfen.

Der Gastronom soll täglich etwa 15 Gläser und zehn Karaffen Leitungswasser mit einem Gesamterlös im Tatzeitraum von 3675,- EUR verkauft haben. (HA)