Straßenmagazin

Prominente Werber gestalten Ausgabe von "Hinz&Kunzt“

Ein Verkäufer von Hinz&Kunzt und das Titelbild der neuen Ausgabe des Hamburger Straßenmagazins

Ein Verkäufer von Hinz&Kunzt und das Titelbild der neuen Ausgabe des Hamburger Straßenmagazins

Foto: dpa/Hinz&Kunzt; Montage: Garcia-Ziemsen

Mobile Badezimmer und Obdachlose als Modelle für Friseure – der Art Directors Club stellt „11 Ideen zum Geben und Nehmen“ im Heft vor.

Hamburg. In der Mai-Ausgabe des Hamburger Straßenmagazins „Hinz&Kunzt“ stellen mehrere Kreative „11 Ideen zum Geben und Nehmen“ vor. Mitglieder des Art Directors Club (ADC) für Deutschland haben mit der Redaktion das neue Heft entwickelt, wie sie am Dienstag in Hamburg mitteilten. Der ADC begründete sein Engagement für die Obdachlosen mit einer Gemeinsamkeit: „Beide müssen kreativ sein, um über die Runden zu kommen – die einen auf der Straße, die anderen im Konkurrenzkampf der Kreativen“, heißt es in der in Magenta eingefärbten Mai-Ausgabe. Sie ist vom 30. April an zu haben. Vom Verkaufspreis 1,90 Euro geht ein Euro an den Verkäufer.

Die Ideen zum Überleben für Obdachlose sind Vorschläge, die von der Gesellschaft umgesetzt werden müssten. So könnten Auszubildende bei Friseuren, die nach Modellen suchen, Obdachlose dafür ansprechen. Bei Firmen könnten in Sammelbehältern Pfandflaschen gesammelt werden, die von Obdachlosen abgeholt werden. Für den „Dusch-Bus“ – ein mobiles Badezimmer, das mit Wasser aus öffentlichen Hydranten gespeist wird, – müssten Sponsoren gefunden werden.

Die letzte Heft-Seite ist für weitere Ideen der Leser frei geblieben. Den besten Einfall will der ADC-Vorstand auszeichnen. Im ADC sind etwa 640 Kreative der Kommunikations- und Werbebranche vertreten. Sie tagen vom 19. bis 23. Mai in Hamburg. (dpa/HA)