In eigener Sache

Das Abendblatt trauert um Rudolf Brüning

Hamburg. Das Hamburger Abendblatt trauert um Rudolf Brüning. Er gehörte zu den Mitarbeitern der frühen Stunde und ging 1983 nach 31 Jahren in den Ruhestand. Brüning, der zuletzt Politikredakteur und Chef vom Dienst war, hatte schon als Kriegsberichterstatter gearbeitet und war dem Journalismus treu geblieben. Er galt als Individualist, der – wenn nötig – Klartext sprach und auch schrieb. Früh berichtete er aus der DDR – damals keine Selbstverständlichkeit. Rudolf Brüning wurde 97 Jahre alt. Nach Angaben seiner Angehörigen war er bis zuletzt rüstig und lange in der Lage, ausgedehnte Reisen zu unternehmen.