Olympia in Hamburg

Sporthalle Loogestraße als Lichtblick für Tischtennis-Spieler

Hamburg. Tagsüber die Schüler und Schülerinnen des Gymnasiums Eppendorf, abends die Landesauswahlmannschaften des Hamburger Hockey-Verbands – und sollte dann noch ein freies Zeitfenster zu vergeben sein, zählen auch Teams der umliegenden Hockeyvereine zu den Gästen. Von mangelnder Auslastung kann bei der Sporthalle an der Loogestraße wahrlich nicht die Rede sein. Auch Trainer Fokko Münkewarf und seine Hockeydamen des SC Victoria Hamburg nutzen die im Jahr 2012 neu errichtete Dreifeld-Halle im Winter regelmäßig zu Trainingszwecken, bevor es ab März wieder hinaus aufs Feld geht.

Dass der Neubau unweit der U-Bahnstation Kellinghusenstraße im Hamburger Sportstättenkonzept für die Olympischen und Paralympischen Spiele 2024 gelistet ist, überrascht Münkewarf keineswegs: „Die Halle ist in einem sehr guten Zustand. Es gibt genügend Umkleidekabinen sowie einen Multifunktionsraum.“ Von einer Empore an der Feldlängsseite hätten zudem auch Zuschauer einen „guten Blick“ auf das Geschehen in der zweistöckigen Halle. 2024 sollen sich hier jedoch nicht etwa Hockey-, sondern Tischtenniscracks vorbereiten. Die wiederum haben ganz eigene Anforderungen an eine Spielstätte, wie Lothar Baumann, Präsident des Hamburger Tisch-Tennis-Verbands verrät: „Die Halle muss hell und blendfrei sein, damit die Spieler den Ball sauber fixieren können.“ Der gelblich gefärbte Boden, die mit hellem Holz vertäfelten Wände sowie die vielen Beleuchtungsanlagen sollten diesen Ansprüchen allerdings genügen.