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Miete in Hamburg: So viel kostet‘s in den Stadtteilen

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Der Mietpreis-Vergleich aller Quartiere zeigt: Hamburg hat teilweise Preisobergrenzen erreicht, viel teurer wird es nicht mehr. Vergleichen Sie hier die Mieten in den Stadtteilen.

Hamburg. Wer zahlt wo wie viel für die Miete in Hamburg? Dieser Frage ging eine Studie von ImmobilienScout24 nach. Dabei heraus kam eine genaue Auflistung des Mietpreises nach Stadtteilen: Zahlen Sie durchschnittlich viel, zu viel oder kommen Sie sogar günstiger weg? Das können Sie unten im Balkendiagramm nachschauen.

Insgesamt steigen die Mieten in Hamburg nicht mehr so stark - das ist eine der guten Nachrichten, die die Studie hervorbringt. Der Grund liest sich allerdings weniger erfreulich: Denn Hamburg ist laut der Studie eine der Metropolen, in denen „aufgrund des sehr hohen Preisniveaus hingegen erste Preisobergrenzen erreicht“ werden, so Michael Kiefer, Analyst bei dem Immobilien-Portal. Im nächsten Jahr sei deshalb zu erwarten, dass die Preise nur um 1,5 Prozent steigen.

In vielen deutschen Städten pendeln sich laut der Studie gerade durchschnittliche Preisobergrenzen um die 9 Euro ein. Die Hamburger zahlen im Durchschnitt 9,27 Euro Miete für einen Quadratmeter in ihrer Wohnung.

Je nach Stadtteilen unterscheiden sich die Mieten jedoch sehr stark: Die niedrigsten Preise zahlt man wie zu erwarten im Süden der Stadt, die höchsten nördlich der Alster. In den zentralen Lagen und südlich der Alster gab es auch die stärksten Preissteigerungen: Auf dem kleinen Grasbrook sind die Mieten in den vergangenen fünf Jahren um satte 39,5 Prozent gestiegen, im Hamburger Schnitt dagegen nur um 16,6 Prozent. Teuerstes Pflaster, was die Mieten betrifft, ist Harvestehude mit 14,63 Euro pro Quadratmeter, dafür zahlt man in Gut Moor nur 6,41 Euro. Ziemlich genau im Hamburger Schnitt liegen mit guten 9 Euro Dulsberg und Wohldorf-Ohlstedt.

Sehen Sie hier die durchschnittlichen Mietpreise in allen Hamburger Stadtteilen:

Wer in Hamburg eine Immobilie kaufen will, muss entgegen der Mietpreisentwicklung weiter mit steigenden Preisen rechnen: Am teuersten wird es dabei in der HafenCity und in Harvestehude, am günstigsten in Neuenfelde.

Das Immobilienportal hat für die Analyse bundesweit rund eine Million aktueller Immobilienangebote ausgewertet. Die genannten Preise beziehen sich auf das 2. Quartal 2014. Die Zahlen beschreiben nur einen kleinen Teil des Hamburger Immobilenmarktes, Genossenschaftswohnungen und über Hausverwaltungen vergebene Wohnungen sind nicht einbezogen. In Hamburg gibt es insgesamt rund 900.000 Wohnungen.

( (mia) )

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