80 Zivilfahnder sollen Einbrüche in Hamburg aufklären

Hamburg. Mit einer Sonderkommission versucht die Polizei der gestiegenen Zahl an Einbrüchen Herr zu werden. Bis zu 80 Zivilfahnder waren dafür in den letzten Wochen in der Innenstadt eingesetzt, erklärte Hamburgs neuer Polizeipräsident Ralf Martin Meyer im Interview mit dem Hamburger Abendblatt, in dem er eine Bilanz über die ersten 100 Tage im Amt zieht. Eines der Ziele dieser Bemühungen sei, wieder mehr Einbrüche aufzuklären.

Ein Problem sieht der Polizeipräsident in der gestiegenen Zuwanderung und „Tätergruppen aus nordafrikanischen Ländern“. Hinzu komme der in diesem Jahr sehr frühe Sommerbeginn. Dieses Phänomen habe dazu geführt, dass mehr Körperverletzungen und Diebstähle auf öffentlichen Plätzen registriert wurden.

Die Polizei soll in den kommenden Jahren deutlich verjüngt werden, sagte Meyer. Ziel sei, die Polizei an den Wachen einsatzbereiter zu machen. Derzeit fehlen in den Wachdienstgruppen der Kommissariate etwa 150 Beamte.