Hamburger Kiez

Neubau der Esso-Häuser – SPD fordert mehr Sozialwohnungen

Bericht: SPD-Fraktion spricht sich für Genossenschaftswohnungen aus. Die Hälfte der Wohnungen sollen zudem Sozialwohnungen werden. Die Bayerische Hausbau hat bereits reagiert.

Hamburg. Die SPD-Fraktion Hamburg-Mitte spricht sich für den Neubau von Genossenschaftswohnungen auf dem Gelände der Esso-Häuser aus.

Statt der geplanten Eigentumswohnungen fordert die Fraktion zudem, dass alle bisherigen Mieter der Häuser nach dem Neubau der Häuser zu ähnlichen Mietkonditionen zurückkehren können, berichtet der Radiosender NDR 90,3. Demnach sollen mindestens 50 Prozent Sozialwohnungen auf dem Areal entstehen.

Sollte die SPD die Forderungen aufrechterhalten, werde die Bayerische Hausbau die Häuser zwar abreißen, das Gelände aber wohl vorerst nicht neu bebauen, kündigte der Sprecher der Investoren, Bernhard Taubenberger, in der taz am Donnerstag an.

Der genaue Anteil der Sozialwohnungen ist von der Bezirksversammlung bisher noch nicht geklärt worden. Bis Mitte April soll der Abriss der Häuser am Spielbudenplatz noch andauern.