Mehr Transparenz

CDU richtet Datenbank über Hamburger Schulen ein

Die CDU-Bürgerschaftsfraktion hat eine neue Anlaufstelle im Internet mit Informationen zu allen Schulen in Hamburg geschaffen. Die Datenbank soll laufend aktualisiert werden.

Hamburg. Die CDU-Bürgerschaftsfraktion hat am Freitag eine Datenbank mit Informationen zu den einzelnen allgemeinbildenden Schulen der Hansestadt freigeschaltet. Auf der Internetseite www.hamburger-schuldatenbank.de finden sich Fakten aus zahlreichen Bürgerschaftsdrucksachen, die bislang zwar theoretisch öffentlich zugänglich, aber praktisch kaum zu finden waren. Dazu zählen beispielsweise die Zahl der angemeldeten und der jeweils angenommenen Schüler, der Unterrichtsausfall, der Anteil der durch Fachlehrer unterrichteten Stunden, die Art der Essenszubereitung in den Kantinen, der KESS-Sozialindex, aktuelle Schulbauvorhaben, die Form der Ganztagsschule, Klassenwiederholungen und Abschulungen sowie der Termin der letzten Schulinspektion.

Die Datenbank soll dazu beitragen, mehr Transparenz zu schaffen, wie die Enquete-Kommission sie vor sieben Jahren gefordert hatte, erklärte der CDU-Bürgerschaftsabgeordnete Robert Heinemann, der das Vorhaben angestoßen hatte. Die bisherigen Informationssysteme würden dem Anspruch nicht gerecht. Die nun von der CDU zusammengetragenen Fakten eigneten sich nicht für ein Ranking, wie die schulpolitische Sprecherin der CDU-Fraktion, Karin Prien, sagte. „Aber sie bieten einen wichtigen Einblick und können Grundlage für konkrete Nachfragen im Gespräch mit den Schulen sein.“ Die Datenbank soll weiter ergänzt werden. Die CDU will sie auch als Anstoß für den Senat verstanden wissen, selbst für mehr Transparenz zu sorgen.

( (inga) )

Mehr Artikel aus dieser Rubrik gibt's hier: Hamburg