Statistik: Wo es auf Hamburgs Straßen häufig kracht

Unfallschwerpunkte vor allem im Bezirk Mitte. Grüne fordern mehr Tempokontrollen

Hamburg. Die meisten Unfälle in Hamburg passieren am Theodor-Heuss-Platz (148) im Bezirk Eimsbüttel sowie am Hachmannplatz (104), am Deichtorplatz (99), in der Budapester Straße (96) und an der Ecke Ballindamm/Ferdinandstor (90), die sich allesamt im Bezirk Mitte befinden. Das hat eine Große Anfrage der Grünen zu den Unfallschwerpunkten im Jahr 2012 ergeben. Nur vergleichsweise wenige Unfälle nahm die Polizei dagegen im Bezirk Bergedorf an der Ecke Binnenfeldredder/Röpraredder (10) und im Bezirk Wandsbek im Bereich Bargteheider Straße/Berner Straße/Meiendorfer Straße/Oldenfelder Straße (16) auf.

Die Statistik zeigt auch: Die Unfallschwerpunkte in der Stadt liegen nahezu ausnahmslos an den viel befahrenen Straßen. Die Ursachen für die Zusammenstöße sind oftmals zu hohes Tempo oder Spurwechsel bei zu hohem Tempo. Um die Zahl der Unfälle zu reduzieren, fordert die Bürgerschaftsfraktion der Grüne zusätzliche Fußgängerampeln und mehr Kontrollen durch Blitzer. Ihr verkehrspolitischer Sprecher Till Steffen: „Hier stellt sich die Frage, ob wir die Zahl der oft schlimmen Unfälle so hinnehmen oder diese senken wollen.“ Bestätigt sehen sich die Grünen in ihrer Forderung nach mehr Polizeikontrollen im Erfolg des ersten bundesweiten „Blitzmarathons“ im Oktober.