Wilhelmsburg

Blumenhalle der igs wird zu Sporthalle umgebaut

Der Senat fördert den Umbau der igs-Blumenschauhalle zu einer inklusiven Sportstätte mit einem Zuschuss von 3,5 Millionen Euro. Sowohl Profisportler als auch Schüler sollen die Halle nutzen.

Hamburg. Die bisherige Blumenhalle in Wilhelmsburg wird zu einer modernen inklusiven Sportstätte umgebaut. Dafür gibt der Senat einen Zuschuss von 3,5 Mio. Euro. Die notwendige Änderung des Haushaltsplans hat der Senat am Dienstag eingeleitet.

Die maßgeblich von der Benno und Inge Behrens-Stiftung finanzierte Sportstätte wird alle Anforderungen einer modernen Basketballhalle erfüllen und, so Sportsenator Michael Neumann, „Fußgängern wie Rollstuhlfahrern, Profisportlern wie Schülerinnen und Schülern eine sportliche Heimat bieten“. Die Benno und Inge Behrens-Stiftung leiste damit „einen großartigen Beitrag für die Entwicklung des Stadtteils und des Sports, den die Stadt gern unterstützt“.

Die in Wilhelmsburg errichtete Halle wurde zunächst der internationalen gartenschau gmbh (igs) als Blumenschauhalle zur Verfügung gestellt. Bereits bei der Planung der Halle war die Option einer späteren Nutzung als Sportstätte berücksichtigt worden. In Kooperation mit der InselAkademie Wilhelmsburg e.V. beabsichtigt die Stiftung nun den Umbau zu einer modernen Sporthalle. Sie soll die Anforderungen für die Durchführung von Basketballspielen sowohl für Rollstuhlbasketball auf Bundesliga-Niveau wie als inklusive Schulsport- und Trainingsstätte für Hallensportarten erfüllen.

Die Gesamtkosten des Umbaus zu einer inklusiven Sportstätte betragen voraussichtlich 14 Mio. Euro. Davon trägt die Benno und Inge Behrens-Stiftung 6 Mio. Euro und die Stadt maximal 3,5 Mio. Euro. Ein Betrag von weiteren 4,5 Mio. Euro wird aus Fördermitteln der IBA gedeckt. Die Hamburgische Bürgerschaft muss dem Investitionskostenzuschuss aus der zentralen Finanzierungsreserve des Senats (Einzelplan 9.2.) noch zustimmen.

Mit der Dekadenstrategie Sport hat sich Hamburg zum Ziel gesetzt, Sportstätten nachhaltig und inklusiv zu entwickeln und dabei auch mit modernen Konzepten geeignete Hallen für Sportzwecke umzunutzen. Dies gilt gleichermaßen für staatliche Einrichtungen wie für die Förderung vereinseigener oder privater Anlagen, wenn daraus für die Stadtteil- und Sportentwicklung im jeweiligen Quartier positive Effekte erzielt werden können.