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Van der Vaart: Lieber foulen als verlieren

Im Kindermagazin „Zeit Leo“ verrät der HSV-Kapitän sein Erfolgsrezept. Rafael van der Vaart wäre gerne Pilot geworden – und er hat einen geheimen Sammeltick.

Hamburg. Der HSV-Fußball-Profi Rafael van der Vaart bleibt seiner Heimat zumindest kulinarisch treu. Sein Lieblingsessen: die holländischen Fleischrollen, auch als Frikandel bekannt. Das erzählte der 30-Jährige „Zeit Leo“, dem Kindermagazin des Zeitverlags. Ansonsten aber ist Hamburg seine absolute Lieblingsstadt. Da könnten auch Vereine in anderen attraktiven Städten, wie beispielsweise Real Madrid, nicht mithalten. Van der Vaart stand bereits in der spanischen Hauptstadt unter Vertrag.

Einen zweifelhaften Tipp in Sachen Fairpay hat van der Vaart für Nachwuchskicker. Was würde er tun, wenn er die Wahl zwischen einer Niederlage und einem Foul hätte? Die Antwort des Niederländers: „Natürlich foul spielen!“

Über blöde Niederlagen ärgere er sich richtig. Die Leidenschaft für den Fußball schwappt bei van der Vaart aber auch über die Grenzen des Spielfeldes. Bereits als Kind habe er sein Taschengeld in Fußball-Klebebildchen gesteckt. Daran habe sich wenig geändert. „Ehrlich gesagt, die sammle ich heute noch.“

Weiter verriet van der Vaart dem Kindermagazin, dass er gerne Pilot geworden wäre, hätte er nicht die Karriere als Fußball-Profi eingeschlagen. „Mich hat schon immer fasziniert, dass ein Mensch die Kontrolle über ein riesiges Flugzeug hat. Außerdem mag ich das Gefühl zu fliegen“, sagt van der Vaart in dem Interview.

Der Mittelfeldspieler füllt derzeit vor allem mit seiner Beziehung zu Sabia Boulahrouz und deren Schlammschlacht mit van der Vaarts Noch-Ehefrau Silvie die Zeitungsspalten. Sportlich läuft es gerade nicht sonderlich gut für den Holländer. Er war am vergangenen Wochenende beim 4:0 gegen Eintracht Braunschweig mit Problemen in der Oberschenkelmuskulatur ausgewechselt worden. Bis Mittwoch muss er nun fürs Training wieder fit sein, damit er gegen Dortmund zum Einsatz kommt.