Walter Scheuerl

Äußerung zu Vattenfall-Bashing muss Konsequenzen haben

Nach der Äußerung von Diakonie + Bildung-Leiter Theo Christiansen zum Vattenfall-Bashing fordert Walter Scheuerl den Rücktritt des Kirchenmannes.

Hamburg. „Mit Vattenfall-Bashing kann man Stimmung machen“, so hatte das Hamburger Abendblatt Theo Christiansen, den Leiter Diakonie + Bildung des Kirchenkreises Hamburg-Ost und eine der drei Vertrauenspersonen der Initiative UHUN (Unser Hamburg-Unser Netz) in der Sonnabend-Ausgabe zitiert. In dem Artikel ging es um den Volksentscheid zum Rückkauf der Energienetze. Obwohl Christiansen gleich hinzugefügt hatte: „Aber das ist nicht unser Interesse“, fordert der parteilose Rechtsanwalt Walter Scheuerl, der für die CDU in der Bürgerschaft sitzt, jetzt personelle Konsequenzen.

Das klinge nach subtiler Selbstverteidigung, erklärte Scheuerl, der gegen den Netzrückkauf ist, in einer Pressemitteilung. „Nachdem Christiansen mit der Beteiligung der Kirche an der fragwürdigen Spendenpraxis der Initiative UHUN bereits die Gemeinnützigkeit der Evangelischen Kirche gefährdet hat, ist spätestens diese Äußerung geeignet, ihn als Vertreter des Kirchenkreises Hamburg-Ost untragbar zu machen.“, Wer wie Theo Christiansen den Namen der Kirche missbrauche, persönliche und politische Ziele zu verfolgen, sei für einen herausragenden Posten in der Kirche mit repräsentativen Aufgaben nicht geeignet.