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Skat-Vokabular

Arsch gespalten: Beide Parteien haben jeweils 60 Punkte. Somit hat der Spieler verloren.

Hosen runterlassen: Aufforderung, bei einem Ouvert-Spiel alle zehn Karten offen auf den Tisch zu legen.

Rollmops: Zwei Buben und von jeder Farbe zwei Karten auf der Hand.

Flöte: Ein Spieler hat viele Karten von einer Farbe.

Kaffeekränzchen: Vier Damen auf der Hand - schön, aber unnütz.

Siebzehneinhalb: Passen beim Beginn des Reizens. Für 18 reicht es also nicht.

Aus jedem Dorf ein Köter: (Unzulässiger) Hinweis an den Mitspieler, dass man jede Farbe hat, also nicht stechen kann.

Oma: Ein so gutes Blatt, sodass man als Alleinspieler eigentlich nicht verlieren kann.

Der Alte: Kreuz-Bube.

Luschen: Bezeichnung für relativ wertlose Karten wie 7, 8 oder 9.

Über die Dörfer gehen: Nacheinander, zum Beispiel beim Grand, werden alle Asse ausgespielt.

Mörtel anmischen: Ein Spieler "mauert", reizt also trotz starker Karten nicht hoch oder gar nicht.

Pikus, der Waldspecht: Ansage eines Pik-Spiels.

Umgebogen: Der Alleinspieler hat verloren.

Von hinten stechen die Bienen: Wenn die Hinterhand (wider Erwarten) einen Stich durch Übertrumpfen macht.