Eilbek

Nach Nazi-Aufmarsch: Einwohner wollen „buntes EiIbek”

Straßenfest von Initiative setzt Zeichen. Bürger kehren Kreuzung symbolisch mit einem bunten Besen. Unterstützung vom Bezirksamtleiter.

Hamburg. Mit einer Kundgebung und einem Straßenfest hat die Anwohner-Initiative „Eilbek Bunt” am Sonnabend ein Zeichen gegen Rechtsextremismus gesetzt. Am 2. Juni war es während eines Nazi-Aufmarsches auf der Kreuzung Pappelallee/Hammer Straße zu Ausschreitungen gekommen. „Wir holen uns unsere Straße und unseren Stadtteil zurück”, sagte Ulrike Dorfmüller von der Initiative und kehrte die Kreuzung symbolisch mit dem „Eilbeker Bunten Besen”.

Wandsbeks Bezirksamtsleiter Thomas Ritzenhoff (SPD) hatte die Schirmherrschaft über die Veranstaltung übernommen. „Wir wollen alle friedlich in einer bunten Gesellschaft zusammenleben”, sagte er.