Ölquelle Hamburgs

Stadtteil-Profile: Reitbrook

Mit nur 502 Einwohnern auf fast sieben Quadratkilometern ist Reitbrook in den Marschlanden der am dünnsten besiedelte Stadtteil in Hamburg. Während sich über der Erde Naturschutz- und Landwirtschaftsgebiete erstrecken, liegen unterirdisch Erdölfelder. 1910 wurden bei Bohrungen Erdgas und Öl entdeckt. Im Zweiten Weltkrieg wurde Reitbrook Deutschlands bedeutendstes Ölfeld. Allein 1940 wurden 360 000 Tonnen gefördert, heute sind es jährlich rund 20 000 Tonnen.

Bevölkerung

Gesamt (2002): 502, davon unter 18-Jährige: 72 (14,3 %), davon 65-Jährige und Ältere: 105 (20,9 %). Deutsche: 496, Ausländer: 6 (1,2 %). Zuzüge: 37, Fortzüge: 40. Haushalte (1999): 226, Personen je Haushalt: 2,3. Fläche in qkm: 6,9. Einwohner je qkm (2002): 73.

Sozialstruktur

Sozialhilfeempfänger (2002): 3 (0,6 %). Arbeitslose (März 2003): 9 (2,7 %).

Wohnen

Wohngebäude (2002): 134, darin Wohnungen: 192, davon Sozialwohnungen: 1 (0,5 %). Durchschnittliche Wohnungsgröße: 111,5. Immobilienpreise (2003) in Euro für Ein- und Zweifamilienhäuser je qm: k.A., Eigentumswohnungen je qm: k.A.

Infrastruktur

Handwerksbetriebe (2002): 4. Niedergelassene Ärzte: 0. Apotheken (2003): 0. Kindergärten (2003): 0. Grundschulen (2002): 0. Weiterführende Schulen: 0.

Verkehr

Private Pkw (Jan. 2003): 326. Unfälle (2002): 5, mit Personenschaden: 4, mit hohem Sachschaden: 1.

Morgen: Rissen