Terrorverdacht

Hamburger als Al-Qaida-Mitglied angeklagt

Hamburg. Die Bundesanwaltschaft hat Anklage gegen den 37-jährigen Deutsch-Afghanen Ahmad Wali S. wegen Mitgliedschaft in den terroristischen Vereinigungen al-Qaida und Islamische Bewegung Usbekistan erhoben. Der mutmaßliche Islamist war mit der sogenannten Hamburger Reisegruppe 2009 in den "Heiligen Krieg" gezogen. Wie auch die anderen Mitfahrer der "Reisegruppe" hatte er in der damaligen Al-Kuds-Moschee am Steindamm gebetet. Im Juli 2010 wurde er in Kabul aufgegriffen und kam ins US-Militärgefängnis Bagram, dann wurde er zurück nach Deutschland gebracht.