Schüler machen Zeitung

Wenn die Eltern einen Ausländer als Freund nicht akzeptieren

Ich lebe in einem Stadtteil, in dem viele Ausländer leben, da ist es schwer, einen Deutschen zu finden, in den man sich verlieben kann. Und das ergibt dann ein Problem, wenn die eigenen Eltern einen Ausländer als Freund der Tochter nicht akzeptieren. Was passiert, wenn man sich aber in einen Ausländer verliebt? Und was ist, wenn man mit ihm eine Beziehung eingeht? Sollte man überhaupt eine Beziehung mit ihm eingehen? Ja, man sollte trotz des Verbots mit ihm eine Beziehung eingehen. Jeder hat das Recht, sich zu verlieben, egal, ob er ein Ausländer ist oder nicht.

Die Eltern sollten es auch akzeptieren. Man verbietet seinen Eltern ja auch nicht, dass sie zusammen sind.

Was passiert aber, wenn die Eltern erfahren, dass man mit einem Ausländer zusammen ist? Sie wären enttäuscht, und es würde einen großen Streit geben. Die Eltern würden einem verbieten, mit ihm zu telefonieren und sich mit ihm zu treffen. Sie würden sagen: "Entscheide dich! Entweder wir oder er." Dann ist man in der Klemme.

Der Freund kann Schluss machen, und du kannst nicht zurück zu deinen Eltern. Auf jeden Fall würde es schwer sein, dass du wieder von ihnen aufgenommen wirst.

Die große Frage ist: "Wieso akzeptieren die Eltern einen Ausländer als Freund der Tochter nicht?" Die Eltern akzeptieren generell Ausländer, aber als Freund wollen die Eltern ihn nicht akzeptieren. Wo liegt das Problem? Wenn man die Eltern fragt, sagen sie immer das Gleiche: "Du wirst es verstehen, wenn du älter bist." Man will es aber jetzt verstehen! Haben die Eltern schlechte Erfahrungen gemacht und wollen die Tochter jetzt davor schützen? Was wird man verstehen, wenn man älter ist?

Auf jeden Fall müssen sie irgendwann akzeptieren, dass die Tochter vielleicht auch einmal mit einem Ausländer zusammen sein wird.