Deponie Georgswerder soll als Energieberg Ökostrom liefern

Georgswerder. Einst giftiger Deponiehügel, dann Standort für vier Windkraftanlagen, in Zukunft ein begehbarer, regenerativer Energieberg: Die Arbeiten für die Umgestaltung der 40 Meter hohen, ehemaligen Deponie Georgswerder haben gestern begonnen. Wissenschaftssenatorin Herlind Gundelach (CDU) und Uli Hellweg, Geschäftsführer der Internationalen Bauausstellung (IBA) GmbH, tätigten den ersten Spatenstich für das neue Betriebsgebäude. 2011 soll es eröffnet werden. Dann sollen auch die vier alten Windräder verschwunden und durch ein neues, 3,4 Megawatt starkes Rad ersetzt sein. Bis zum Jahr 2013, dem Jahr der IBA, sollen mithilfe von Fotovoltaikanlagen am Südhang 3000 Wilhelmsburger Haushalte mit Ökostrom versorgt werden.