"Hamburg braucht eine Regierung, die die Menschen ernst nimmt"

Reaktionen auf den Koalitionsbruch

Frank Horch, Präses der Handelskammer Hamburg : "Hamburg braucht einen arbeitsfähigen Senat. Aufgrund der Spannungen und Probleme, die zwischen den Koalitionspartnern aufgebrochen sind, ist dies offenbar nicht mehr gewährleistet. Ich hoffe, dass Hamburgs Handlungsfähigkeit durch Neuwahlen rasch wiederhergestellt wird."

Josef Katzer, Handwerkskammer-Präsident: "In den letzten Wochen war deutlich spürbar, dass die Harmonie in der Koalition abhandengekommen ist. Hamburg braucht eine starke und handlungsfähige Regierung."

Hans-Fabian Kruse, Unternehmensverband Großhandel, Außenhandel, Dienstleistung e. V.: "Hamburg braucht jetzt eine stabile Regierung, die konsequent die dringendsten Aufgaben unseres Stadtstaates anpackt."

Hans-Theodor Kutsch, Industrieverband Hamburg: "Neuwahlen bieten die Chance, die wirtschaftspolitischen Blockaden zwischen den Senatsparteien in den Bereichen Flächenpolitik, Infrastruktur und Energiepolitik zu lösen."

Andreas Feike, Bundesverband mittelständische Wirtschaft: "Neuwahlen sind die sauberste Lösung. Die erste schwarz-grüne Koalition auf Landesebene ist gescheitert."

Martin Bialluch, Fraktion Die Linke in der Hamburgischen Bürgerschaft: "Wir begrüßen diesen längst überfälligen Schritt. Die GAL hat endlich den Mut für einen klaren Schnitt gefunden, der das langsame Siechtum und Auseinanderfallen des Senats beendet."

Uwe Grund, Vorsitzender des Deutschen Gewerkschaftsbundes (DGB): "Ich bezeichne die Ankündigung der GAL als konsequent und lämgst überfällig."

Wolfgang Rose, Ver.di: "Hamburg braucht endlich eine Regierung, die die Sorgen der Menschen ernst nimmt - und einen Bürgermeister, der kein Schnacker ist, sondern ein Macher mit sozialer Antenne."

Rolf Salo, FDP-Landesvorsitzender: "Diese Koalition hatte schon lange den Rückhalt in der Hansestadt Hamburg verloren."

Alexander Dobrindt, CDU-Generalsekretär: "Das ist ein neuer Akt im grünen Dagegen-Theater."

Klaus Wowereit, Berlins Regierender Bürgermeister (SPD): "Die Entwicklung in Hamburg zeigt, dass Schwarz-Grün dort auf ganzer Linie gescheitert ist. Diese politische Konstellation hat keine Perspektive."

Renate Künast: Vorsitzende der Grünen-Bundestagsfraktion: "Die Hamburger haben eine mutige und richtige Entscheidung für Hamburg getroffen."

Rainer Brüderle, Bundeswirtschaftsminister (FDP): "Es trennt sich, was nicht zusammengehört."

Hannelore Kraft, Nordrhein-Westfalens Ministerpräsidentin (SPD): "Der Schritt der Grünen ist konsequent."

Hans-Peter Friedrich, CSU-Landesgruppenvorsitzender im Bundestag: "Die Zeit für Blütenträume von Schwarz-Grün ist vorbei."