Senat kürzt Zuschüsse für Katzenkastration und Verkehrsübungsplatz

Hamburg. Rund 300 Einzelposten weist die bislang geheim gehaltene Sparliste des schwarz-grünen Senats auf. Das vertrauliche Papier, das dem Abendblatt vorliegt, sieht unter anderem vor, die Zuschüsse für den Verkehrsübungsplatz um 363 000 Euro und für den Einsatz von privatem Wachpersonal im Einwohner-Zentralamt um 88 000 Euro zu kürzen. In der U-Haftanstalt soll auf die Turmbesetzung durch privates Wachpersonal verzichtet werden - Spareffekt 300 000 Euro. Aber auch im Kleinen soll gespart werden: 5000 Euro bei Zuschüssen zur Katzenkastration. Eine weitere Sparliste bilden die 45 Vorschläge einer Expertenkommission. Dazu gehört die Abschaffung des jugendpsychiatrischen Dienstes, Einsparung: 550 000 Euro.