Kranführer nach Verpuffung im künstlichen Koma

Veddel. Nach einem Gasaustritt in einer Produktionshalle für Kupfer bei Aurubis auf der Veddel ist ein Kranführer in ein künstliches Koma versetzt worden. Der 45-Jährige hatte das Bewusstsein verloren und wurde von der Feuerwehr aus großer Höhe gerettet. Er hatte zuvor feuchten Schrott transportiert. Als dieser sich im Ofen erhitzte, kam es zu einer Verpuffung. Dabei strömte schwefeldioxidhaltiges Gas durch eine Lüftungsklappe in die Kanzel. Schwefeldioxid kann Vergiftungserscheinungen wie Atemnot hervorrufen. Der Arbeiter schwebt laut Aurubis nicht in Lebensgefahr.