Stiftung rettet historische Medizin-Bücher

Hamburg. Der Säurefraß an historischen Büchern aus der Bibliothek des Ärztlichen Vereins in Hamburg kann gestoppt werden. Die "Jung-Stiftung für Wissenschaft und Forschung" finanziert gemeinsam mit der Ärztekammer die Entsäuerung der wertvollen Werke. In den nächsten zehn Jahren werden beide Organisationen jährlich jeweils bis zu 12 500 Euro dafür aufwenden. Die Bibliothek des Ärztlichen Vereins ist eine der größten medizin-historischen Europas und besitzt einen Altbestand von 50 000 Bänden. Das älteste Buch stammt von 1534.