Hamburg taucht was

Hamburg ging baden. Bei hochsommerlichen Temperaturen am Wochenende wagten viele Hansestädter den Sprung ins kalte Wasser - vermutlich, um nicht Blut und Wasser zu schwitzen. Glücklich konnte sich demnach schätzen, wer gleich nach dem heißen WM-Spiel abzutauchen vermochte wie die zwei Fußballfans in die Außenalster. Ihre persönliche Verlängerung verbrachten die beiden badend in Höhe des Bootsanlegers am Café Friemel. Beileibe kein Schlag ins Wasser, vielmehr erfolgreiche Sommerfrische. Auf das Public Viewing folgte Public Swimming.

Immer schön cool bleiben, hieß es angesichts der 36 Grad Celsius auch für die Dickhäuter Shahrukh und Kandy in Hagenbecks Tierpark. Den beiden Elefanten stand das Wasser zwar bis zum Hals, aber in diesem Moment konnte ihnen auch niemand das Wasser reichen - schließlich hatten sie die kühlste Badewanne der Stadt. In den kommenden Tagen sind abkühlende Maßnahmen nicht vonnöten, das erledigt das Wetter allein.

Die Meteorologen sagen angenehme 24 Grad voraus. Wasser auf die Mühlen aller Hitzegeschädigten.