Prostitution

Kontaktverbot auf St. Georg: 150 Menschen demonstrieren

abendblatt.de

Die Verordnung verbietet Kontaktaufnahme zu Prostituierten in St. Georg. Das Bündnis "Recht auf Straße" kritisiert das Vorgehen der Stadt.

Hamburg. Gegen das sogenannte Kontaktverbot im Stadtteil St. Georg haben am Sonnabend in Hamburg rund 150 Menschen friedlich protestiert. Nach der Verordnung ist es Freiern seit Ende Januar verboten, Prostituierte anzusprechen. Wer trotzdem Kontakt zu einer der Prostituierten aufnimmt, muss mit bis zu 5.000 Euro Geldstrafe rechnen. Die Kundgebung nahe dem Hauptbahnhof sei störungsfrei verlaufen, teilte die Polizei mit.

Das Bündnis "Recht auf Straße“ kritisiert vor allem, dass die Prostitution in den Stadtteil Rothenburgsort abgedrängt werde. Dort sei "wegen der fehlenden Infrastruktur ein selbstbestimmtes Arbeiten ohne Zuhälter unmöglich", schreibt die Initiative.

+++ Kontaktverbot für Freier auf St. Georg beschlossen +++

+++ St. Georg: Hamburg verbietet Kontakt zu Prostituierten +++

Mit Material von dapd

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