Schwerverletzter und Leichenfund lassen Hamburgs Polizei rätseln

Hamburg. Zwei mysteriöse Kriminalfälle haben in Hamburg-Harburg Großeinsätze der Polizei ausgelöst. Gestern früh wurde am Fernbahnhof an der Hannoverschen Straße ein blutüberströmter Mann gefunden. Er wies lebensgefährliche Messerstiche am Oberkörper auf. Der 53-Jährige wurde notoperiert, ist bisher nicht ansprechbar.

Kurze Zeit später fand ein Spaziergänger unweit des Tatorts eine mit Leichenteilen gefüllte Mülltüte im Gebüsch. Die Ermittler der Mordkommission schließen einen Zusammenhang zwischen den beiden Fällen nicht aus. Denn der im Krankenhaus liegende Mann hatte einen Mitbewohner, 50, der seit dem 27. Mai vermisst wird. Es könnte sich bei ihm um den Getöteten handeln. Unklar ist, ob der Verletzte Opfer einer Messerattacke wurde oder sich die Wunden selbst zugefügt hat.