Leserbriefe

Voller Emotionen

",Es ist, als existierten behinderte Kinder nicht'", Hamburger Abendblatt, 13. April

Ich habe den bewundernswert geschriebenen Brief voller Emotionen von Birte Müller gelesen und wünsche ihr (und allen anderen betroffenen Eltern), dass die Politiker und die Gesellschaft auf diesem Wege endlich wachgerüttelt werden.

Susanne Kaps, per E-Mail

Kleine Wunder

Der Beitrag von Frau Müller hat mich innerlich aufschreien lassen. Ich bin Mutter eines behinderten Jungen, und sie hat ja so recht - in allem. Endlich sagt mal jemand, wie es ist. Ich finde es geradezu grotesk, besonders den Eltern, die jeden Tag aufs Neue kleine Wunder vollbringen müssen, noch mehr finanzielle Belastungen aufzubürden. Wir kämpfen im täglichen Leben schon um jeden Cent, da sollte eine gute Kinderbetreuung für alle - aber gerade für die behinderten Kinder - bezahlbar bleiben.

Stefanie Töllner, per E-Mail

Viel Unterstützung

Als ich Ihren Artikel zu Ende gelesen hatte, liefen mir die Tränen das Gesicht herunter. Endlich einmal jemand, der ausspricht, wie es ist. Auch wir sind eine Familie mit einem behinderten, einem schwerstmehrfach behinderten Kind (stoffwechselerkrankt), sowie zwei gesunden Geschwisterkindern. Mein Mann und ich haben niemals mit unserem Schicksal gehadert, aber man braucht nicht nur viel Kraft für den Alltag mit einem behinderten Kind, sondern auch einen langen Atem in der Auseinandersetzung mit Krankenkassen und Behörden. Ohne die bis in die Gegenwart reichende Unterstützung in den vergangenen Jahren durch meine Schwiegereltern, meinen Vater, unsere Babysitter-Perle, das Kinderhospiz Sternenbrücke, Freunde und Nachbarn wüsste ich nicht, wie es heute um uns stünde.

Angela Brandt-Migge, per E-Mail

Kleinkrämergeist

Kita-Gebühren: ",So kann man nicht mit Familien umgehen'", Hamburger Abendblatt, 14. April

Ich bin ein glühender Anhänger der Schulreform. Nachdem ich jetzt allerdings erleben kann, dass diese finanziert wird, indem man die Jüngsten durch hohe Kosten aus dem Bildungssystem herausdrängt, habe ich jegliches Interesse verloren, diese Reform weiter zu unterstützen. Das sind keine intelligenten Strukturen, die ineinander übergreifen, das ist Kleinkrämergeist. Kinder sind eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe, das sollte bei den verantwortungsvollen Amtsträgern endlich einmal ankommen.

Christiane Dornecker, per E-Mail

Super-Sudoku

"Beruf rätselhaft", Hamburger Abendblatt, 10./11. April

Danke für diesen gelungenen und informativen Artikel über Stefan Heine. Ich liebe seine Logikrätsel. Vielen Dank auch für sein Super-Sudoku. Es hat mir 75 Minuten lang ausgiebigen Rätselspaß beschert.

Claudia Otzen, per E-Mail

Diese Zuschriften geben die Meinung der Einsender wieder. Kürzungen vorbehalten. Weitere Briefe auf www.abendblatt.de

An das Hamburger Abendblatt, Brieffach 2110, 20350 Hamburg, E-Mail: briefe@abendblatt.de