Leserbriefe

Empfehlung

"Türkisches Abitur in Deutschland", Abendblatt, 25. März

Wenn türkische Schüler Schwierigkeiten mit der Muttersprache haben, sollten sie die Schulzeit in dem Land ihrer Vorfahren verbringen. Falls die Eltern ihren Kindern dann eine bessere Karriere ermöglichen wollen, können sie ihre Kinder nach einem türkischen Abitur in der Türkei ja zum Studium nach Frankreich, Großbritannien oder die USA schicken. Erdogans nächster Vorschlag wäre vermutlich eine türkische Provinz in Deutschland.

Leo Kurrasch, per E-Mail

Dicker Hals

Beim Frühstück habe ich schon einen dicken Hals bekommen. Sicher haben viele der 3 Millionen in Deutschland lebenden Türken Sprachprobleme - aber doch wohl mit der deutschen Sprache. Wer hier lebt, sollte sie einigermaßen beherrschen. Ich verstehe nicht, dass hier immer nur gefordert wird. Umgekehrt würde man in der Türkei solche Forderungen anderer Nationalitäten erst gar nicht zur Kenntnis nehmen.

Heidemarie Mauritz, per E-Mail

Die anderen

"Salo sauer wegen Sylt-Parteitag", Abendblatt, 25. März

Nicht nur, dass man sich wundert, wo die Volksvertreter in diesen mageren Zeiten tagen, auch der nächtliche Zeitpunkt gibt zu denken. Der eine mag vermuten, dass diese Politiker wirklich hart arbeiten (eine unerlässliche Formulierung, wenn man Angst hat, dass andere denken, man arbeite überhaupt nicht), der andere kommt aber zum Ergebnis, dass die alle verrückt geworden sind. Ich gehöre zu den anderen.

Doris Wolff, per E-Mail

Lichtblick

Kirchenbeilage "Himmel & Elbe", Hamburger Abendblatt, 23. März

Ein Lichtblick in diesen Zeiten - wie Kirche auch sein kann: zeitgemäß, menschlich, und lebensnah. Die Mischung macht es: ein HSV-Manager mit Herzensbildung, die tief berührende Geschichte eines kämpferischen Frühchens, Wissenswertes zu Ostereiern, Auferstehung und Konfirmationsgebräuchen. Man spürt, wie auch der Gottesdienst-Test (großartige Idee übrigens!) über die Ottensener Christianskirche beweist: In den Gemeinden ist wieder Musik drin. "Himmel & Elbe" vermittelt hoffentlich auch jenen, die mehr über Kirche glauben als sie wissen, neue Einblicke, und wer weiß, vielleicht ja sogar neuen Zugang. Vielen Dank für dieses Heft.

Diana Pauser, per E-Mail

Einfach abhauen

"Jarolim will Machtwort sprechen", Abendblatt, 25. März

Dass Bruno Labbadia und Urs Siegenthaler im Sommer "Tabula rasa" mit dem gesamten Spielerkader des HSV machen wollen, finde ich prima. Gut, es läuft beim HSV alles andere als nach Plan. Das ist in meinen Augen auch wirklich tragisch, wenn man das Spielerpotenzial des HSV betrachtet. Mit einem derartigen Kader sollte die Champions-League-Qualifikation schon den Mindestanspruch darstellen. Wenn sich jedoch manche Schützlinge permanent zu irgendwelchen "Wechselflirts" verleiten lassen, ist das für das Erreichen solcher Ziele mehr als hinderlich. Was haben hiervon betroffene Spieler nicht verstanden? Ist es nicht eine wahre Wonne, in einer Stadt wie Hamburg leben zu können? Hat der HSV nicht eines der schönsten Stadien der Bundesliga? Und bekommen die Spieler eigentlich nicht mit, was für eine vergleichsweise laue Stimmung in einer nahezu immer ausverkauften Allianz-Arena herrscht? Mal ehrlich: "Haut einfach alle ab, die keine Lust haben!"

Dr. Christoph Diezemann, per E-Mail

An das Hamburger Abendblatt, Brieffach 2110, 20350 Hamburg, E-Mail: briefe@abendblatt.de Diese Zuschriften geben die Meinung der Einsender wieder. Kürzungen vorbehalten.