Schüler machen Zeitung

Buchkritik: So einen Vampir hätte jeder gern

Im ersten Buch der Bestsellerautorin Stephenie Meyer "Bis(s) zum Morgengrauen" verlieben sich die sterbliche Bella und der Vampir Edward Cullen ineinander. Bella feiert ihren 18. Geburtstag und geht zu den Cullens. Beim Auspacken ihrer Geschenke schneidet sie sich.

Jasper Cullen kann sich nicht zurückhalten und will sie töten. Edward hält ihn davon ab. Edward verlässt Bella, damit so etwas nie wieder passiert.

Man erfährt dann, dass Bella und Jacob, der Werwolf, gute Freunde werden, aber man liest nur langsam weiter, die Lust am Lesen lässt zunehmend nach. Man liest nur weiter, weil man wissen möchte, wie es am Ende zwischen Bella und Edward ausgeht. Das Gefühl, immer weiter und weiter lesen zu müssen, ist einfach weg. Die Spannung ist am Tiefpunkt.

Erst als Edward wieder auftaucht, um sich von den Volturi, der Königsfamilie unter den Vampiren, töten zu lassen, nimmt das Buch wieder an Fahrt auf. Denn Edward glaubt, Bella sei tot, und möchte deswegen auch sterben. Bella kann Edward in letzter Sekunde davon abhalten.

Bella liebt Edward so sehr, dass sie sogar ein Vampir werden möchte. Edward ist dagegen, aber er ist einverstanden unter der Bedingung, dass sie vorher heiraten. Wie geht es jetzt weiter? Zum Glück wurde die Buchreihe schon fortgesetzt ....

Obwohl die Spannung zwischendurch nachlässt, gefällt mir das Buch gut. Am Ende hat man die spannungslosen Seiten vergessen und möchte einfach nur das nächste Buch lesen.

Das Faszinierende an den Vampir-Büchern (und auch an den Filmen) ist, dass man sich selbst auch so einen Freund wie Edward wünscht, jemanden, der einen beschützt, der liebevoll und immer für einen da ist.