Abendblatt-Neujahrsempfang

Die Rede von Chefredakteur Claus Strunz im Wortlaut

| Lesedauer: 19 Minuten

Hamburg. Liebe Friede Springer, sehr geehrter Herr Erster Bürgermeister, Herr Bundeswirtschaftsminister Brüderle, Herr Ministerpräsident Wulff, liebe Damen und Herren Senatoren, liebe Vertreter aus Kultur, Medien, Wirtschaft, Politik und Sport, Exzellenzen, meine sehr verehrten Damen und Herren, Ihnen allen ein frohes, glückliches und erfolgreiches neues Jahr!

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Eine richtig gute Nachricht des Jahres 2010 – vermutlich haben Sie das noch gar nicht so klar gesehen - steht heute schon fest: Der HSV feiert im Sommer die Meisterschaft – also die von 1960… Sie jährt sich dann zum 50. Mal. Und deshalb freue ich mich, dass die HSV-Mannschaft von damals heute hier bei uns angetreten ist – übrigens mit extrem kurzen Laufwegen, denn alle wohnen auch heute noch in Hamburg und Umgebung. Herzlich Willkommen Horst Schnoor, Gerhard Krug, Charly Dörfel, Jochen Meinke, Erwin Piechowiak, Franz Klepacz, Klaus Neisner – und natürlich Uwe Seeler.

Glückwunsch schon jetzt zum Meisterjubiläum. Sie sind in dieser Stadt und für mich ganz persönlich die dauernde Erinnerung daran, was alles möglich ist, wenn man fest zusammenhält und sich – wenn's mal sein muss – auch wieder zusammenrauft. Liebe Meistermannschaft, verehrte Gäste, ich heiße Sie im Namen des Hamburger Abendblattes ganz herzlich Willkommen in diesem Jahr, bei inzwischen angenehmen 15 Grad plus – willkommen im neuen Hamburg!

Sollten Sie jetzt gerade unten im Eingangsbereich ein bisschen gezittert haben, dann dürfen Sie uns getrost Absicht unterstellen – gedacht als Reminiszenz an alle, die an der Vorbereitung dieses Empfangs beteiligt waren. Denn so ging es uns seit Monaten: Zittern, hoffen, bangen, aber dann die allmählich reifende Gewissheit, dass alle höheren Mächte doch auf unserer Seite sind:

- Der liebe Gott hat ein Einsehen gehabt und weitere Bauverzögerungen hier in der Elbphilharmonie verhindert – er ist, davon bin ich inzwischen überzeugt, der einzige, der das kann

- Petrus hat die Schneestürme vorverlegt und auf Blitzeis, Hagel und Hochwasser verzichtet

- Und die dritte höhere Gewalt, die Hamburger Kulturbehörde, Herrscherin über das neue Gebäude, ließ sich vom Charme dieser Vor-Premiere überzeugen – vielen Dank Frau Senatorin von Welck für die Courage und die Durchsetzungskraft -, so dass Sie, liebe Gäste, den 22. Neujahrsempfang des Hamburger Abendblattes an einem Ort erleben dürfen, den vor uns nur wenige betreten haben und der den Blick auf unsere Stadt und unser Land maßgeblich verändern wird.

Schon in wenigen Jahren, da bin ich mir sicher, werden die Silvester- und Neujahrsbilder aus Deutschland, die um die Welt gehen, nicht mehr allein vom Brandenburger Tor kommen. Das Feuerwerk über der Elbphilharmonie wird Hamburg zu einem neuen Leuchtturm der Republik machen. Von weitem, sehr weitem, sozusagen weltweitem sofort zu erkennen als kulturelle Krone einer Bürgerstadt, die weiß, dass sie ansonsten Kronen und andere Ehrenzeichen nicht braucht. Die sie auch von nichts und niemandem annimmt: Denn Hamburg und seine Bürger, wir erwirtschaften und bauen uns unsere Ehrenzeichen selbst! Dieses Signal senden wir mit der Elbphilharmonie nach außen.

Aber was sehen Sie und ich, was sehen WIR, wenn wir von diesem monumentalen Gebäude aus auf Hamburg schauen?

Ich lade Sie ein, es gleich nachher bei einer unserer Führungen einmal auszuprobieren. Dann stehen Sie auf der zwölften Etage in mehr als 50 Metern Höhe und erkennen sofort: So haben Sie Hamburg noch nie gesehen. Denn dieser Ort, die Elbphilharmonie auf dem alten Kaispeicher, bietet tatsächlich etwas völlig Neues: eine völlig neue Perspektive auf Hamburg! Das – und natürlich auch die frische Luft dort oben, es sind ja belebende minus acht Grad heute – regt die Gedanken an. Das verpflichtet am Beginn eines neuen Jahrzehnts zu – genau! – einem Ausblick.

Also: Was sehen wir hier oben. Oder anders: Was sollten wir aus dieser neuen Perspektive sehen?

Das ist die spannende Frage, die ich Ihnen heute gerne mitgeben würde auf dem Weg ins neue Jahr. Denn das wunderbare an dieser neuen Perspektive ist: Sie eröffnet unbestreitbar einen Blick nach vorne. Dieser Blick jedoch wäre ohne die Kraft der Vergangenheit nicht möglich gewesen. Dieser Blick weist in die Zukunft, denn er steht für ein neues Stück Hamburg, mit neuen Themen und neuen Herausforderungen! Aber er entsteht auch an einem Ort, der wie kaum ein anderer den Willen dieser Stadt repräsentiert, in den zurückliegenden Jahren Visionen eben nicht nur als Geistesverwirrung zu begreifen, wie Helmut Schmidt das einmal völlig zu Recht zu bedenken gibt. Sondern: Visionen wahr werden zu lassen! Neue Plätze zu besetzten! Neue Potenziale auszuloten! Und eben: neue Blicke zu wagen!

Diese neuen Blicke, diese neuen Standpunkte – und das ist meine kurze Botschaft an Sie heute – diese neuen Standpunkte sollten wir alle für das Jahr und die Jahre, die vor uns liegen, einnehmen wollen! Nur wenn wir das tun, nämlich einen neuen Blick auf uns, unsere Rolle als Bürger und unsere Stadt werfen, werden wir sehen – und das ist meine feste Überzeugung – welche substanziellen neuen Herausforderungen auf uns warten, und welche ungeheuren Chancen diese bieten! Wo, um im Bild zu bleiben, die nächste Peilmarke auf uns wartet, und wie wir sie erreichen können. Nicht nur für das kommende Jahr 2010 sondern für das mit ihm anbrechende neue Jahrzehnt.

Welche Peilmarke könnte das sein? Das Jahr 2020 zum Beispiel? Eine „Agenda 2020“ also?

Agenden haben so ihren wechselhaften Charme - lieber Sigmar Gabriel, lieber Olaf Scholz, Sie können das sicher nachempfinden. Aber ohne einen festen Plan blieben viele Ideen Träumereien, würde kaum ein Ziel je erreicht. Also versuchen wir es einfach einmal mit dem Blick auf den „Bürger 2020“. Er hat eine große Vergangenheit: Hanse, Handel, die Tradition des ehrbaren Kaufmanns, Weltoffenheit – wir alle kennen seine Tugenden. Jetzt braucht er den Mut diese – als Kontrapunkt – in die multimedial beschleunigte Egoismus-zentrierte Wirklichkeit von 2010 mitzunehmen und in die Zukunft hinein neu zu interpretieren. Ich bin sicher: Das Jahrzehnt des Bürgers hat begonnen.

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Er, der „Bürger 2020“, der neue Citoyen, kann nicht nur die Antworten auf die Herausforderungen der nächsten zehn Jahre geben – er selbst ist die Antwort. Nur er hat wirklich die Kraft, die Gräben zwischen den Klassen wenigstens nicht tiefer werden zu lassen. Und er ist auch das wichtigste Schwungrad der Innovation. Denn wirklicher Wandel kann nicht von oben kommen, sondern muss durch aktive Bürger von unten initiiert werden.

Der Bürger, den ich vor mir sehe, bringt etwas in die Gemeinschaft ein. Seine Währung dafür ist nicht unbedingt Geld, Steuer, Stiftung – bürgerliche Werte sind vor allem Zeit und Engagement. Oder noch anders: Wer etwas kann, soll davon genauso etwas ab- oder weitergeben wie der, der etwas hat. Wenn wir alle – und ich meine wirklich alle, auch mich selbst – ein bisschen bürgerlicher in diesem Sinne leben und handeln, entsteht ein Immunsystem gegen Krisen, persönliche und die des Gemeinwesens.

Jetzt werden Sie – wenn es bei meiner ersten Neujahrsempfangsrede gut für mich läuft - sagen: „flott formuliert“. Aber was meint der Mann damit? Wie wird das konkret? Sind wir in Hamburg nicht sogar die bürgerlichsten von allen? Und nicht zuletzt: Was tut das Abendblatt eigentlich dazu?

Lassen Sie mich ganz unhanseatisch mit mir selbst beginnen. Als ich vor ein paar Jahren wieder in die Kirche eingetreten bin, habe ich mir angesehen, wie viel Kirchensteuer mich das im Jahr kostet – und mein jährliches Spendenbudget kurzerhand um diesen Betrag gekürzt und weitere, private soziale Engagements nicht weiterverfolgt. Jetzt, so war meine Auffassung damals, tue ich ja genug Gutes. Heute, ein paar Jahre des Lebens in Hamburg und viele Gedanken weiter, glaube ich: Diese Art des „Freikaufens“ ist an keinem Ort in Deutschland gut oder richtig, in Hamburg aber finde ich es inzwischen verwerflich, ja es regt mich sogar richtig auf.

Diese arrogant-egozentrische „Ich zahle doch eh immer mehr Steuern und Abgaben und damit bin ich raus aus allem und der Staat soll mal machen“-Mentalität erodiert den Kern unseres Gemeinwesens. Kleine Erinnerung: Man kann zum Beispiel auch Müllgebühren sparen, in dem man weniger Müll produziert. Wenn ich aber am Neujahrsmorgen sehe, wie viele Menschen in dieser Stadt ihre Sektflachen und Böller auf der Straße liegen lassen, müssen die Müllgebühren eher noch weiter steigen – mindestens für die Löhne derer, die frühmorgens saubermachen.

Oder denken wir einmal nicht ans Geld. An wen geben wir eigentlich die Lebenserfahrungen weiter, die uns zu denen gemacht haben, die wir sind? Haben wir – jeder von uns – wenigstens einen, den wir in diesem Jahr als Mentor an die Hand nehmen, ihn motivieren, mit gutem Beispiel vorangehen, Chancen aufzeigen, ihn vor Dummheiten beschützen? Ich finde: Auch das ist eine Pflicht des „Bürgers 2020“ – und habe mit Sorge den Satz einer Polizistin aus dem heutigen Abendblatt noch vor Augen, die nach anstrengenden Jahren im Streifendienst feststellt: „Sehr viele Menschen kennen ihre Rechte sehr viel besser als ihre Pflichten.“

Nun schulde ich Ihnen noch die Fortsetzung meiner kleinen Kirchengeschichte. Sie ahnen es: Ich engagiere mich wieder in verschiedenen Bereichen – unterstützt und angetrieben von meiner Frau, einer echten Hamburgerin. Und was soll ich sagen: Es macht mich glücklicher – und bürgerlicher.

Und so frage ich: Nimmt der „Bürger 2020“ als Manager einen Bonus, der ihm rechtlich zusteht auch dann an, wenn sein Unternehmen in große Turbulenzen geraten ist? Die Antwort lautet: Vielleicht in München, Berlin oder Bottrop – aber nicht in Hamburg.

Hier, in der Bürgerstadt, muss einem Unternehmensführer in dieser Situation etwas anderes einfallen. Er könnte sagen „pacta sunt servanda“– und das Geld in eine Stiftung einbringen. Er könnte einen Teil spenden. Er könnte von dem Geld die Schule der Kinder seiner Kunden oder Mitarbeiter renovieren. Kurz: er könnte bürgerlich handeln.

Der „Bürger 2020“ als Mitarbeiter, Kunde und eben auch als Wähler ist selbstbewusster und besser informiert als früher. Das Wissen ist im Internet demokratisiert. Er findet dort schneller als bisher Gleichgesinnte. Und wenn seine Überzeugung stark und seine Leidenschaft groß ist, kann er seine gewählten Vertreter stoppen oder zum Umdenken animieren. Insofern ist die vieldiskutierte Schulreform – besser gesagt: der Umgang mit dem Protest - eine Art Reifeprüfung für die moderne Bürgerstadt. Manches, was zuletzt zu hören war, deutet darauf hin, dass wir sie bestehen: Sechs Jahre gemeinsames Lernen, das Elternwahlrecht bleibt und der Druck auf der Reform-Zeitachse wird zurückgenommen – das klingt doch nach vernünftigen Koordinaten. Alles andere als ein gemeinsames Ringen um die richtige Bildung unserer Kinder wird der „Bürger 2020“ nicht zulassen.

Sie spüren es: Für das Hamburger Abendblatt, das große bürgerliche Medium dieser Stadt, ist diese Idee vom „Bürger 2020“ der Maßstab. Wir sind seine Zeitung! Wer sich verhält wie er, wird uns immer an seiner Seite haben. Wer anders durchs Leben zu kommen versucht, wird es mit dem journalistischen Ehrgeiz der Abendblatt-Redaktion zu tun bekommen. Dabei kommt es nicht darauf an, woher jemand kommt – Hamburg, Deutschland, Türkei, USA, China, Ober- oder Unterschicht – und es kommt auch nicht darauf an, wie viel er hat, Millionen oder Dispokredit: Entscheidend ist allein, dass er etwas in unsere Gemeinschaft einbringt, was er ganz persönlich für die Zukunft Hamburgs tut. Wir werden leuchtende Beispiele verstärken und vor abschreckenden warnen.

Ja, wir verstehen uns als Erste Bürgerzeitung dieser Stadt. Wie einen guten Ersten Bürgermeister verbindet uns Sympathie mit den Bürgern, wir mögen sie, kennen wie er ihre Sorgen und Nöte und helfen, so gut es geht. Wir kennen jede Meile, jede Straße, jeden Winkel. Wir kommen sogar in die Gänge – und geben den Bürgern Stimme und Gewicht, die sagen wollen, wie sie sich die Bürgerstadt der Zukunft vorstellen. Wir kämpfen leidenschaftlich für Hamburg und den Norden und unsere Interessen in Deutschland. Woche für Woche sagen wir etwas – laut und deutlich -, worüber anschließend das ganze Land spricht. Das alles tun wir in der guten, neuen Zeitung, vom Frühling an in modernisiertem Gewand mit noch mehr Exklusiv-Stoffen, mehr Meinung, mehr Hintergrund. Kurz: qualitätsvoller, weltstädtischer, hamburgischer - eben noch bürgerlicher im besten Sinne. Daran glauben wir, daran wollen wir uns messen lassen.

Auf dem Weg zur multimedialen Bürgerzeitung 2020 wollen wir aber nicht beim Darüber reden, Schreiben, Nachdenken stehen bleiben. Wir wollen – ganz im Sinne unseres Gründers – tätig werden. Deshalb beleben wir in diesem Jahr die von Axel Springer seinem Abendblatt 1948 in die Wiege gelegte Aktion „Seid nett zueinander“ neu.

Es war Springers Antwort auf die Lebensumstände in einer schweren Zeit, der „Ellenbogenexistenz“ – wie er es nannte – „wo einer glaubte des anderen Feind zu sein.“ Das Abendblatt startete viele Initiativen immer mit dem Ziel, dem Leser zu dienen, ihm zu helfen, ihm auch mal ein Lächeln zu schenken. Es war Springers Ausweg aus der Krise. „In einer solchen Zeit“, sagte er, „war unser Aufruf „Seid nett zueinander“ beinahe eine Sensation. Das haben die Menschen recht bald verstanden, vor allem die Frauen.“

Mit den Abendblatt-Initiativen „Von Mensch zu Mensch“ und „Kinder helfen Kindern“, denen Renate Schneider ein unverwechselbares Gesicht gegeben hat, sind wir im sozialen Bereich bereits sehr engagiert und mit der Aktion „Abendblatt macht Schule“ setzen wir ein Ausrufezeichen in Sachen Bildung. Beides werden wir fortsetzen und ausbauen. Hinzu kommen sollen 2010 Engagements für die Umwelt und das Miteinander der Kulturen in unserer Stadt: Soziales Handeln, Bildung, Umwelt und Integration – das sind die vier Säulen der neuen Abendblatt-Kampagne „Seid nett zueinander“. Wir werden dafür alle uns zur Verfügung stehenden Kanäle nutzen. Die Zeitung, das Handy und natürlich auch abendblatt.de, unseren Online-Auftritt, so dass „Seid nett zueinander“ in diesem Jahrzehnt durchaus auch als „Seid inter-nett zueinander“ gemeint ist.

„Nett zu sein zum Nächsten ist auch heute noch notwendig, aber es ist nicht mehr „in““, sagte Axel Springer. „Dabei wissen wir doch“ – so der Verleger weiter - , „dass trotz unseres Reichtums, trotz unserer Übersättigung, trotz unserer scheinbaren Sicherheit viele Menschen, besonders viele Jugendliche, heute noch einsamer sind als wir es in den Jahren nach dem Kriege waren.“

„Seid nett zueinander“ ist aber nicht nur die Selbstverpflichtung zur guten Tat. Dieser so antiquiert klingende und doch so moderne Slogan benennt gleichzeitig den Nukleus des Bürgertums in einem Stadtstaat. Dort, das wissen wir vom alten Staatstädter Aristoteles, sind nur „Bürger“ als Mitglieder anerkannt, also Träger von Rechten und Pflichten in diesem Gemeinwesen. Der Kern von Aristoteles Idee vom Verhältnis dieser Bürger untereinander liegt im Prinzip der Freundschaft!

Verehrter Herr Bürgermeister, liebe Christa Goetsch, lieber Olaf Scholz, lieber Jörg Debatin – jetzt nicht erschrecken: Die Lektüre des Abendblattes wird für Sie dadurch nicht kuscheliger. Das Adrenalin-Erlebnis am Morgen oder nachmittags im Netz bleibt Ihnen erhalten – versprochen! Unter dieser Freundschaft verstehen wir ja eben nicht eine All-Umarmungs-Koalition. Die wahre Freundschaft, die „Seid nett zueinander“ eben auch meint, ist kritisch zu sich selbst wie zum Anderen. Sie streitet manchmal hart und kann darüber sogar brechen. Doch die echte Freundschaft zwischen Gleichgesinnten wird zwei Dinge nie vergessen: Die Basis ihrer Loyalität und den Zauber eines gemeinsam bestandenen und immer neu erhofften Abenteuers.

Die Basis unserer Loyalität wird auch in Zukunft Hamburg sein – diese Stadt um uns herum , auf die wir im kommenden Jahrzehnt neu zu schauen lernen müssen, damit wir auch 2020 aus einer Position der Stärke einen Blick nach vorne tun können. Und das Abenteuer? Naja, das ist diese Baustelle hier! Und jede neue Baustelle, die Sie mit uns ab morgen aufreißen werden!

Der „Bürger 2020“, streitbar, engagiert, teilend und sich mitteilend, seinem Mitbürger in Freundschaft zugetan: Für dieses Ziel, das sich nur in Hamburg – dieser besonderen Stadt mit ihrer besonderen Tradition, aus der sich eine besondere Verantwortung ergibt - formulieren lässt, ohne sich der Gefahr der Weltfremdheit auszusetzen, für dieses Ziel lohnt es sich hart zu arbeiten, zu streiten, zu verändern, auch sich selbst. Jeden Tag. Gemeinsam mit Ihnen. Dann kommt Erfolg wirklich von Volk. Am besten nicht erst 2020!

Vielen Dank! Genießen Sie den Ausblick!

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