Leserbriefe

Vorhandene Flächen

"Hamburgs CDU spricht von Teilumzug der Uni in den Hafen", Hamburger Abendblatt, 4. Januar

Statt einer Verlagerung der Uni mit den bekannten Nachteilen sollte versucht werden, vorhandene Flächen zu nutzen. Durch den Überbau der Bundesbahngleise und der Tiergartenstraße ließe sich auf dieser Fläche ein mehrstöckiger Gebäuderiegel errichten. Eine Tieferlegung der Edmund-Siemers-Allee würde einen kreuzungsfreien Übergang für Fußgänger vom DammtorBahnhof und den neuen Gebäuden ermöglichen.

Gerd Neumann, per E-Mail

Der Grundgedanke

"Stiftungen sind Impulsgeber und Innovationsschmieden", Hamburger Abendblatt, 5. Januar

In der Tat: Es ist nicht einfach, Frau Heyenn zu verstehen. Dazu benötigt man "basisdemokratisches Empfinden", welches allerorts verloren geht: Der Grundgedanke, Stiftungen zu errichten, ist ausschließlich der, den Fiskus und damit die Allgemeinheit um das zu bringen, was er/sie dringend benötigt: Einnahmen für notwendige Finanzierungen in unseren Kommunen. Das Wort Stiftung impliziert "edel sei der Mensch - hilfreich und gut" - dem ist aber nicht so, denn die überaus trickreiche Steuervermeidung vermögender Schichten beschädigt unsere Gesellschaft, indem sie zur Marginalisierung einer steigenden, inzwischen gewaltigen Zahl von Menschen beiträgt. (...) Fazit: Stiftungen dienen mit Sicherheit nicht dem Wohl der Allgemeinheit, sondern ausschließlich dem politischen und wirtschaftlichen Interesse weniger.

Dirk Schrader, per E-Mail

Ein Lichtblick

"Ein Schwabe rettet das Passage-Kino", Abendblatt, 5. Januar

Ein Lichtblick in der Kinowelt. Mit großer Freude habe ich gelesen, dass das Passage-Kino eine neue Chance erhält. Ein Kino in zentraler und gut erreichbarer Lage - ich habe nie verstanden, warum dieses Kino schließen musste. Nun freue ich mich auf das neue alte Passage-Kino mit einem gut durchdachten und niveauvollen Filmprogramm in der oft so flachen und wenig geistreichen Kinowelt. Danke, Herr Lochmann.

Astrid Sievers, per E-Mail

Unsinn

"EU fördert neue Technik von Vattenfall", Abendblatt, 4. Januar

Der Klimagipfel ist gescheitert, und die EU hat nichts Besseres zu tun, als Kohlekraft zu subventionieren. Wie viel Tonnen CO2 sind denn "kohlendioxidarm"? Und wie viel zusätzliche Primärenergie schluckt die viel gepriesene CCS-Technologie? Welche Folgekosten kommen durch eine neue Endlagerproblematik auf uns zu? Unbeantwortete Fragen, derer es noch einige mehr gibt. Sicher ist: Wirtschaftspolitisch ist es Unsinn, eine endliche und somit teurer werdende Ressource zu subventionieren, statt auf unendliche Energieformen und damit sinkende Preise zu setzen.

Dr. Thomas Schulz, per E-Mail

Diese Zuschriften geben die Meinung der Einsender wieder. Kürzungen vorbehalten.

An das Hamburger Abendblatt, Brieffach 2110, 20350 Hamburg, E-Mail: briefe@abendblatt.de