Umwelt

Nordelbische Kirche setzt auf Klimaschutz

Die Nordelbische Evangelisch-Lutherische Kirche will umweltfreundlicher werden. Ein Viertel ihrer klimaschädlichen Emissionen will sie im Vergleich zu 2005 bis zum Jahr 2015 einsparen.

Zu ihren Maßnahmen gehören baulicher Klimaschutz, effizientere Gebäudenutzungspläne und der Umstieg auf "grünen" Strom. Mit 1,27 Millionen Euro fördert die Stadt das Vorhaben.

"Die Schöpfung ist fester Bestandteil unseres Glaubensbekenntnisses. Es ist nur konsequent, sie auch mit Taten zu erhalten", sagt Bischöfin Maria Jepsen.

Lob für das Projekt kommt von Peter Lindlahr, Leiter der Hamburger Klimaleitstelle: "Die kirchliche Strategie ist mit ihrer nachhaltigen Ausrichtung deckungsgleich mit der der Stadt."

Die Kita "Wackelzahn" in Lohbrügge ist eine von den zunächst sieben Einrichtungen, die von der Initiative profitieren. Die Ölheizung wird Vergangenheit sein, für die Wärme sorgen stattdessen Holzpellets und eine neue Dämmung. Die Wackelzahn-Kinder wollen so lange nicht mehr warten. Den Strom für ihr Hörspiel erzeugen sie bereits mit kräftigem Strampeln auf ihrem Energierad Marke Eigenbau.