Hamburgs grüne Paradiese

Informationen zur Lage und Geschichte der Gebiete

Natur mit Geschichte

Das Naturschutzgebiet Wittmoor hat mehr als nur beeindruckende Natur zu bieten. Das 200 Hektar große Gebiet ist vielen Besuchern auch durch seine bittere Geschichte bekannt: Am 31. März 1933 wurde hier das erste Hamburger Konzentrationslager errichtet. Heute erinnern die KZ-Gedenkstätte Wittmoor und ein Gedenkstein an das dunkle Kapitel.

Das zweitgrößte Gebiet

Mit 785 Hektar ist der Duvenstedter Brook Hamburgs zweitgrößtes Naturschutzgebiet. Vom Naturschutz- Informationshaus in der südwestlichen Ecke kann man das Areal auf verschiedenen Wegen gut durchwandern oder bei der Länge der Strecken hilfreich per Fahrrad erkunden. Achtung: Einige Wege sind zur Brut- oder Brunftzeit gesperrt.

Infohaus und Wanderwege

Einen Besuch im Naturschutzgebiet Boberger Niederung sollte man unbedingt im Informationshaus (Boberger Furt 50) beginnen. Hier kann man sich über Tier- und Pflanzenarten des Gebietes informieren und spezielle Wanderkarten bekommen, die Routen (zum Beispiel den Moor- oder Dünenweg) zu den landschaftlichen Sehenswürdigkeiten beschreiben.

Auch das ist Hamburg

Der Nationalpark Hamburgisches Wattenmeer liegt zwar mehr als 100 Kilometer von der Hansestadt entfernt. Die Insel Neuwerk in seinem Herzen ist jedoch einer der ältesten Stadtteile Hamburgs und zählt offiziell zum Bezirk Mitte. Erkunden kann man das Gebiet je nach Gezeitenstand mit dem Schiff, dem Wattwagen oder am besten zu Fuß.

Schön, aber unerreichbar

Das Naturschutzgebiet Mühlenberger Loch/Neßsand ist für viele Tiere und Pflanzen einzigartig und das auch, weil der Mensch hier nur sehr eingeschränkt Zutritt hat. Boote dürfen nur an zwei Stellen die Elbinsel Neßsand anlanden, der Strand darf aber nicht verlassen werden. Sehen kann man das Gebiet jedoch von beiden Elbseiten aus bestens.