Hilfsaktion: China-Gesellschaft richtet zugunsten der Betroffenen Spendenkonto ein

Unterstützung für chinesische Erdbebenopfer

Die Hamburger China-Gesellschaft e. V. hat zusammen mit der Vereinigung der Chinesischen Kaufleute und der Chinesisch-Deutschen Gesellschaft e. V. ein Spendenkonto für die Betroffenen des Erdbebens in der chinesischen Provinz Sichuan eingerichtet. Die Deutsch-Chinesische Gesellschaft für Medizin unterstützt die Aktion. Am Sonnabend, den 7. Juni 2008, soll ein Benefizkonzert veranstaltet werden - die Planungen laufen noch. Die Namen (ohne Anschrift) aller Spender mit den Beträgen werden in einer Spendenliste auf der Homepage der Hamburger China-Gesellschaft e. V. veröffentlicht. "Wir freuen uns über jeden Euro für die Menschen in Sichuan", so Renate Gruhlke-Umland von der Chinesisch-Deutschen Gesellschaft e. V. Das Spendenkonto: Hamburger China-Gesellschaft e. V. HypoVereinsbank BLZ 200 300 00 Kontonummer 618 430 870. Zehn Tage nach dem verheerenden Erdbeben in China ist die Zahl der Toten nach offiziellen Angaben auf mehr als 50 000 gestiegen. Etwa 30 000 Menschen werden immer noch vermisst. Unterdessen bittet das Chinesische Generalkonsulat die Hamburger um die Spende von Zelten. Diese werden per Flugzeug in die Erdbebengebiete gebracht. Die Zelte sollten gut erhalten sein und können direkt beim Generalkonsulat an der Elbchaussee 268 (Othmarschen) abgegeben werden.

Auch für die Tiere in den Erdbebengebieten gibt es Hilfe. Der Internationale Tierschutz-Fonds (IFAW), der seine Deutschland-Sitz in Hamburg hat, hat auf Anfrage der chinesischen Regierung eine erste Ladung mit Hilfsgütern in die Stadt Mianyang nahe dem Erdbeben-Epizentrum versendet. "Dazu gehören Baumaterial, um Ställe zu bauen, und Wasserpumpen", sagt IFAW-Tierärztin Elvira von Schenck. Zusätzlich zu den Hilfslieferungen hat der IFAW ein Expertenteam bereitgestellt, das auf die Rettung von Tieren in Katastrophengebieten spezialisiert ist.