Mehr als zehn Millionen Kubikmeter pro Jahr seien “unverantwortlich“, so der Experte.

Wie groß sind die ökologischen Schäden wirklich, die von der Wasserförderung der Hamburger Wasserwerke (HWW) in der Lüneburger Heide verursacht werden? Der Tostedter Gewässerökologe und Lehrbeauftragter der TU Harburg, Ludwig Tent, hält eine Wasserentnahme von mehr als zehn Millionen Kubikmeter im Jahr wegen der bereits eingetretenen Schäden für "unverantwortlich". Derzeit werden 17,5 Millionen Kubikmeter gefördert. Heute wollen die HWW ihre Bedarfsprognose vorstellen, auf deren Grundlage sie eine Jahresförderung von 18 Millionen Kubikmeter beantragen wollen.