Sieben Millionen Euro gegen Schlaglöcher

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Hamburgs Straßen und Radwege sollen mit rund sieben Millionen Euro wieder instand gesetzt werden. Das hat Michael Freytag (CDU), Senator für Stadtentwicklung und Umwelt, angekündigt.

Das Geld hierfür stammt aus Restbeständen des Etats der Behörde für 2005, etwa von Projekten, die günstiger waren als veranschlagt. "Anstatt diese Summe auf verschiedene Projekte aufzuteilen, soll das gesamte Geld für die Erneuerung von Straßen und Radwegen eingesetzt werden", sagt Kirsten Feddersen, Sprecherin der Behörde für Stadtentwicklung und Umwelt. Ein besonderer Fokus liege auf Radwegen vor Schulen und Kindergärten sowie Radwegen, die wegen ihres schlechten Zustands von der Benutzungspflicht entbunden werden mußten. "Das soll sich durch die Sanierung wieder ändern", sagt Feddersen.

Welche Hamburger Straßen von den sieben Millionen Euro saniert werden sollen, steht noch nicht fest. Die jeweiligen Bezirke werden Straßen vorschlagen, die repariert werden müssen. In etwa zwei Wochen wird dann der Senat einen Beschluß fällen, die Bürgerschaft wird Anfang Februar über die Sanierungen abstimmen. "Sobald die Entscheidungen getroffen sind, sollen die Aufträge auch ausgeführt werden", sagt Sprecherin Feddersen. "Wir gehen von einer zügigen Umsetzung aus."

Zusätzlich zu diesen Baumaßnahmen sollen unter anderem vier Großprojekte im Jahr 2006 in Angriff genommen werden: Der vierspurige Ausbau der Sengelmannstraße, die Asphaltierung des Mittelwegs, die Instandsetzung der Schröderstiftstraße und Reparaturen der Sievekingsallee. Außerdem sieht Senator Michael Freytag ein 39-Punkte-Programm zur Vermeidung von Stau-Brennpunkten vor. Für diese Projekte stehen der Behörde für Stadtentwicklung und Umwelt für das kommende Jahr rund 84,5 Millionen Euro zur Verfügung.

Wie viele Straßen von den zusätzlichen sieben Millionen Euro profitieren werden, steht noch nicht fest. Sicher ist aber, daß es viele Straßen gibt, die einer Sanierung dringend bedürften. Wie etwa der Kirchenheerweg in Kirchwerder, dessen Anwohner auf Grund der durch die Schlaglöcher polternden Lastwagen bereits Risse in den Wänden ihrer Häuser haben.

Oder die Meiendorfer Straße in Rahlstedt: Auf diesem Teil der B 75 kommt es auf Grund der vielen Schlaglöcher immer wieder zu gefährlichen Situationen (das Abendblatt berichtete).

( kmw )

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