Sie lächeln für Hamburg

| Lesedauer: 2 Minuten
Heike Müller

Kampagne: Wirtschaftsbehörde will mit Smiley-Aufklebern Image bei Touristen verbessern

Hamburg will Gäste mit mehr Freundlichkeit umwerben. "Ein Lächeln für Hamburg" heißt die Image- und Servicekampagne, die Wirtschaftssenator Gunnar Uldall (CDU) gestern zu diesem Zweck startete. Smiley-Aukleber an den Türen von Geschäften, Hotels, Restaurants und auf den Windschutzscheiben von mehreren Hundert Taxen symbolisieren die Aktion. Die Kampage folgt der Erkenntnis: Ein Lächeln kostet nichts, aber es zeigt viel Wirkung.

"Es ist überwältigend, wie viel positive Energie durch eine kleine Geste freigesetzt wird", sagt Dietrich von Albedyll, Geschäftsführer der Hamburg Tourismus GmbH (HHT). "Ziel ist es, alle Glieder der Dienstleistungskette dabei zusammenzubringen." Der Hamburger Taxenverband, der Hotel- und Gaststättenverband, die Hadag und der Einzelhandelsverband machen mit. Auch der HVV will sich noch im diesem Jahr der Kampagne anschließen. "Wir hoffen, dass sich Karstadt, der HSV, die Polizei, die Feuerwehr und andere melden, so dass der Smiley zu einer Marke wird und überall draußen für Hamburgs Servicefreundlichkeit wirbt", so Börries von Kummer, HHT-Marketingchef. "Die Idee mag banal sein", sagt Carlo Blumenberg, der das Logo für die Aktion entworfen hat. "Aber manchmal muss man sich daran erinnern, dass Lächeln nicht weh tut." Der Start der Kampagne kostete etwa 30 000 Euro. Zwei Drittel davon tragen Sponsoren.

Hansa Funktaxi will in den kommenden Tagen alle 630 Wagen der Flotte mit der Smiley-Plakette bekleben lassen. Damit verpflichtet sich das Unternehmen, Leitsätze zur Servicefreundlichkeit einzuhalten, die in einer Erklärung und in einer Urkunde dokumentiert werden - darunter der Einsatz für Freundlichkeit, für ein sauberes Erscheinungsbild, für Mehrsprachigkeit und für Kenntnisse von den touristischen Angeboten der Stadt.

Betriebe, die bei der Aktion mitmachen wollen, finden Informationen und Anmeldeunterlagen im Internet unter www.ein-lächeln-für-hamburg.de oder können sich an Börries von Kummer bei der HHT wenden, Steinstraße 7, 20097 Hamburg, per E-Mail unter kummer@hamburg-tourismus.de oder per Telefon unter 30 05 11 20.

( hsm )

Mehr Artikel aus dieser Rubrik gibt's hier: Hamburg