Ein Festmahl für die Freundschaft

Tradition: Die Chinesisch-Deutsche Gesellschaft lud 100 Gäste zum Peking-Enten-Essen

Es sind die knusprig gebratenen Vögel, aber vor allem die guten Gespräche und Vorträge, die das traditionelle Peking-Enten-Essen zu einem gesellschaftlichen Höhepunkt in Hamburg machen.

Rund 100 Gäste, darunter auch Finanzsenator Wolfgang Peiner (60), trafen sich auf Einladung der Chinesisch-Deutschen Gesellschaft e. V. am Dienstagabend im Restaurant Ni Hao in der Wandsbeker Zollstraße - eine begehrte Einladung für Geschäftsleute und Politiker, die sich für das deutsch-chinesische Verhältnis interessieren und persönliche Kontakte pflegen wollen.

"Die Beziehungen zwischen Deutschland und China haben sich in den vergangenen Jahren sowohl im wirtschaftlichen als auch im kulturellen Bereich außerordentlich gut entwickelt. Hamburg hat in der Bundesrepublik dabei eine führende Rolle gespielt", sagte der Präsident der Gesellschaft, Hans-Bernd Giesler (74), der auch Honorarkonsul von Vietnam und Erfinder des Kirschblütenfestes ist. Und weiter: "Die Chinesisch-Deutsche Gesellschaft wurde in Hamburg gegründet mit dem Ziel, die guten Beziehungen nicht nur zu erhalten, sondern auch auszubauen, zu vertiefen und zu bündeln".

Als Ehrengast begrüßte Giesler den chinesischen Botschafter aus Berlin, Ma Canrong, der den ganzen Tag in Hamburg verbracht hatte. Schon am Morgen traf er sich mit Bürgermeister Ole von Beust (49) und dem chinesischen Generalkonsul Ma Jinsheng im Rathaus. Am Mittag aß Ma Canrong gemeinsam mit Wirtschaftssenator Gunnar Uldall (63) und Hamburger Wirtschaftsgrößen in den Räumen der Berenberg-Bank: "Wir wollen die Zusammenarbeit noch weiter ausbauen", sagte Ma Canrong zusammenfassend zum Verlauf der Gespräche.

Professor Eckhard Rohkamm (61), Vorsitzender des Ostasiatischen Vereins und Mitglied des Aufsichtsrats der ThyssenKrupp Technologies AG, war Gastredner beim Peking-Enten-Essen. Vor dem Hauptgang - es gab ein opulentes Acht-Gänge-Menü - hielt Rohkamm einen Vortag zum Thema: "Chinas Potenzial am Beispiel der Automobilzulieferer": Gesehen: Corinna Nienstedt (Handelskammer), Thomas Magold (BMW-Niederlassung).