Ordnungsdienst wird aufgestockt

Innensenator Dirk Nockemann (45, Schill-Partei) will den Städtischen Ordnungsdienst ausbauen und neu ausrichten. Das sagte der Innensenator gestern bei einer Schwerpunkt-Kontrolle des SOD auf den Alsterwiesen. So soll die Mitarbeiterzahl in den nächsten Jahren erhöht werden. Statt der 28 Beschäftigten soll der Ordnungsdienst im Jahr 2005 70 Männer und Frauen stark sein. Zudem soll der SOD eine neue Einsatzstrategie bekommen. "Die Kräfte sollen verstärkt konzentriert und über die Bezirksgrenzen hinweg eingesetzt werden", erklärt der Innensenator. Bisher waren die Angestellten meist nur zu zweit etwa in einer Fußgängerzone unterwegs, ihnen konnte leicht ausgewichen werden. 15 Leute des Städtischen Ordnungsdienstes (SOD) durchstreiften gestern in Zweiergruppen das Alstervorland. Bei der knapp dreistündigen Aktion wurden insgesamt 80 Ordnungswidrigkeiten notiert. Meist handelte es sich um nicht angeleinte Hunde oder unerlaubtes Radfahren auf den Fußgängerwegen. Das kostet die Hundebesitzer jetzt mindestens 25 Euro, die Radler mindestens 30 Euro. In Zukunft soll der SOD auch verstärkt gegen Mülldelikte vorgehen. Ein schwieriger Auftrag, wie Thomas Schwesig (37), Abschnittsleiter des SOD, einräumt: "Der Aufwand ist groß, die Erfolgschancen sind klein, die Verursacher zu finden."

( hpfp )

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