Hamburg - das Tor zu China

Hamburg will sich noch stärker als europäisches China-Zentrum profilieren. Projekte dazu unterstützt der Senat mit einer ersten Tranche von 640 000 Euro. Außerdem sollen die wichtigsten an der Initiative beteiligten Institutionen zu einer "Task Force China" gebündelt werden. "Wir bemühen uns, Hamburg als ,China Gate' zu installieren", kommentierte Bürgermeister Ole von Beust (48) gestern das Engagement. "China ist der Wachstumsmarkt in Südostasien überhaupt." Der Senatschef will nächstes Jahr wieder nach China reisen, um Projekte zu fördern. Sie reichen von verbessertem Marketing über Datenvernetzung, Wirtschafts- und Kulturaustausch bis zu einem chinesischen Medizinzentrum in Hamburg. Fast 800 Hamburger Firmen sind in der Volksrepublik China und in Taiwan aktiv, 300 chinesische Firmen haben bereits Niederlassungen an der Elbe. Hamburgs größter europäischer Konkurrent im China-Handel ist London.